Elbbrücke Verkehrseinschränkungen wegen Bauarbeiten am Blauen Wunder

Ab diesem Montag startet die Sanierung der historischen Elbquerung Blaues Wunder. Während der Bauarbeiten kommt es zu Behinderungen im Verkehr. Im Sommer ist eine vierwöchige Vollsperrung geplant.

In Dresden beginnt an diesem Montag die Sanierung des Blauen Wunders. Die Stadt rechnet für die Erneuerung der historischen Elbbrücke mit einer Bauzeit von sechs Jahren. Dabei muss die stark frequentierte Brücke, die die Stadtteile Blasewitz und Loschwitz verbindet, zeitweise auch komplett gesperrt werden. Ohne diese umfassende Sanierung würde ein Substanzverfall eintreten, betonte Dresdens Baubürgermeister Stephan Kühn.

Es ist gut, dass wir mit den Sanierungsarbeiten am Kulturdenkmal jetzt beginnen können. Das Blaue Wunder ist ein Wahrzeichen im Elbraum, welches wir für die kommenden Jahrzehnte fit machen wollen.

Stephan Kühn Baubürgermeister in Dresden

Vollsperrung im Sommer

Zuerst sollen Bauteile an den Pylonen, den markanten stählernen Aufbauten, sowie die Fahrbahn in der Brückenmitte instandgesetzt werden. Auch der Rostschutz werde erneuert, wie die Stadt informierte. Für das alles sind Gerüste notwendig, was wiederum zu Verkehrseinschränkungen führt.

So soll in den Sommerferien die Brücke vier Wochen lang voll gesperrt werden. In den ersten Bauabschnitt, der bis Ende Oktober geplant ist, werden rund 2,4 Millionen Euro investiert. Mit Ausnahme der Vollsperrung im Sommer können während dieser Zeit die Autos je Fahrtrichtung eine Spur nutzen.

Autos fahren über das Blaue Wunder in Dresden.
Am Blauen Wunder wird in den nächsten Monaten gebaut. Bildrechte: Xcitepress, Benedict Bartsch

Mehr als 100 Jahre altes Wahrzeichen

Das Blaue Wunder - auch Loschwitzer Brücke genannt - wurde im Jahr 1893 fertiggestellt. Wegen seiner auffälligen Stahlkonstruktion ist es ein Wahrzeichen der Stadt Dresden. Die Hängebrückenkonstruktion und der blaue Anstrich führten zur Bezeichnung "Blaues Wunder".

MDR (ma)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Nachrichten | 28. Februar 2022 | 07:00 Uhr

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