Lichtblick im Advent Funkeltanne in Dresden bestaunen

Auch dieser Advent wird anders als in den Jahren vor Corona, eingeschränkter, stiller auf Straßen und schlechter für Händler. Trotzdem gibt es kleine Lichtblicke in diesen Tagen des Wartens. MDR SACHSEN zeigt, wo man sie findet und was sie bedeuten könnten.

Ein großer aufrechter Baum steht lichtergeschmückt an ener Straße. Ringsherum lecuhten Laternen in der Nacht. Es ist der eingang zum Augutusmarkt in Dresden-Neustadt Ende November 2021.
Funkelt in der Nacht: Die Fichte an der Hauptstraße in Dresden. Bildrechte: Kathrin König

Es "sind die Lichter angezündet" - ab nachmittags am Weihnachtsbaum am Eingang zum Augustusmarkt in der Dresdner Hauptstraße. Das Technische Hilfswerk Pirna hatte den Baum Anfang November organisiert, zum Jorge-Gomondai-Platz gebracht und aufgestellt. Nun steht die Fichte dort und funkelt elf Meter hoch in den dunklen Himmel. Ein Bummel vom Albertplatz zum strahlenden Weihnachtsbaum hin lohnt sich aus mehreren Gründen - und trotz allem.

Vom Hauch der Weihnacht still umweht

Der Augustusmarkt ist bekanntermaßen abgesagt worden. Aber man kann den Lichterglanz und das Funkeln des Baumes trotzdem bestaunen, dann wurde der Baum nicht umsonst aufwändig beschafft. Ringsum kein Trubel, kein Lärm. Hatten die Menschen bis 2019 nicht immerzu den Stress im Advent beklagt und sich nach mehr innerer Ruhe gesehnt? Wer diesem Corona-Advent irgendetwas Gutes abgewinnen will, könnte an dem Punkt vor der Lichtertanne beginnen.

Wer mag, geht bis 20 Uhr die Hauptstraße entlang, die meisten Geschäfte und Cafés sind gemäß 2G-Regeln und Maskenpflicht geöffnet, und trifft auf dem Neustädter Markt den funkelnden Goldenen Reiter. Seine Komplett-Kosmetik für 30.000 Euro vor einem Jahr sieht man August dem Starken noch an. Auch er leuchtet hell - im Kontrast zum geschlossenen Weihnachtsmarkt zu seinen Reiterstandbild-Füßen.

Quelle: MDR/kk

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