Ermittlungen "Soko Hauptallee" will nach Dynamo-Auswärtsrandale in Bayreuth unterstützen

Anhänger von Dynamo Dresden haben erneut randaliert - dieses Mal bei einem Auswärtsspiel in Bayreuth. Es gab verletzte Polizisten und Sachschäden. Die Dresdner Polizei will bei der Aufklärung helfen. Die "Soko Hauptallee" hat schon Kontakt zur Bayreuther Polizei.

Dynamo-Fans in der Fankurve
Einige Dynamo-Anhänger haben rund ums Auswärtsspiel in Bayreuth wieder über die Stränge geschlagen. Bildrechte: dpa

Die Dresdner Polizei unterstützt die Ermittlungen der Bayreuther Beamten zu den Fußballausschreitungen am Wochenende. Beim Drittliga-Spiel zwischen Bayreuth und Dynamo Dresden waren 14 Polizisten verletzt worden. Dresdens Polizeipräsident Lutz Rodig sagte, die Ermittler wollten in erster Linie bei der Auswertung von Fotos und Videos helfen. Dazu habe die "Sonderkommission Hauptallee" bereits Kontakt mit der Bayreuther Polizei aufgenommen. Die Soko war gegründet worden, um die Fußballrandale im Mai 2021 am Harbig-Stadion in Dresden aufzuklären.

Imbiss und Zug beschädigt

Dynamo-Anhänger hatten laut Bayerischem Rundfunk auch einen Imbissstand beschädigt und offenbar die Kasse daraus entwendet. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen 20.000 Euro, so die Polizei. Zudem sollen zwischen 5.000 und 10.000 Euro fehlen.

Sachbeschädigungen gab es ferner in einem Zug bei der Anreise der Dresdner Zuschauer. Auf dem Weg zum Stadion wurden Passanten beschimpft und ein Journalist attackiert. Dynamo-Geschäftsführer Jürgen Wehlend hat sich "über alle Maßen enttäuscht" gezeigt. Die Bayreuther hätten die Dresdner herzlich willkommen geheißen. Deutliche Kritik am Verhalten der Dynamo-Fans äußert Wehlend aber nicht und verweist auf laufende Aufarbeitung.

Der Bericht zum Spiel

Spieler von Bayreuth am Ball, trifft zum Ausgleich. 5 min
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5 min

Sport im Osten Sa 01.10.2022 16:15Uhr 04:52 min

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MDR (lam)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Regionalnachrichten aus dem Studio Dresden | 05. Oktober 2022 | 05:30 Uhr

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