Unwetter Erster Schadensüberblick nach Hochwasser im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Durch die starken Regenfälle vom 17. und 18. Juli sind Hochwasserschäden in Höhe von etwa 70 Millionen Euro entstanden. Besonders die Verkehrsinfrastruktur, Wasserleitungen sowie privaten Grundstücke sind betroffen.

Unwetter Hochwasser Bad Schandau 2021
Hochwasser Mitte Juli in der Stadt Bad Schandau. Bildrechte: Marko Förster

Die nach dem Hochwasser Mitte Juli im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge entstanden Schäden betragen etwa 70 Millionen Euro. Dies ergaben erste Schätzungen, wie das Landratsamt Pirna am Freitag mitteilte.

Am stärksten betroffen seien die Gemeinden Bad Schandau, Gohrisch, die Stadt Hohnstein, Reinhardtsdorf-Schöna und die Stadt Sebnitz. Neben den Schäden an den Gewässern selbst seien vor allem Anlagen der Verkehrsinfrastruktur, Trink- und Abwasseranlagen sowie private Gebäude betroffen.

Laut Landratsamt geht es nun an die Schadensbeseitigung. Finanzielle Unterstützung durch Soforthilfen für betroffene Privatpersonen, Unternehmen sowie Kommunen sollen vom Land Sachsen und aus den Wiederaufbauhilfen des Bundes kommen. Die Details dazu werden zurzeit geklärt, hieß es.

Vom 17. bis 18. Juli hatten starke Regenfälle im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zu einem schnellen Anstieg der Pegel in den Gewässern geführt und schwere Überschwemmungen verursacht. Mehrere Ortslagen von Städten und Gemeinden waren nicht mehr erreichbar. Innerhalb von 24 Stunden hatte es teils mehr als 100 Liter pro Quadratmeter geregnet.

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Quelle: MDR/jn

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 07. August 2021 | 07:00 Uhr

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