Ermittlungen Polizei Dresden durchsucht 20 Wohnungen wegen Verdachts Kinderpornografie

Polizei-Absperrband
Im laufenden Jahr gab es sachsenweit schon einige Razzien im Zusammenhang mit Kinderpornografie. (Symbolbild) Bildrechte: imago/Eibner

Wegen des Verdachts von Missbrauchsdarstellungen, die sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen zeigen, hat die Polizei am Donnerstag 20 Wohnungen in Dresden sowie in den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge durchsucht. Dabei wurden unter anderem 89 Handys, 40 Computer und mehr als 100 andere digitale Speichermedien beschlagnahmt, teilten Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Dresden mit. Zudem seien geringe Mengen Betäubungsmittel, Munitionsteile und ein Schlagring gefunden worden.

Mehr als hundert Beamte im Einsatz

An dem Einsatz waren 33 Kriminalistinnen und Kriminalisten der Polizeidirektion sowie etwa 100 Beamte der sächsischen Bereitschaftspolizei beteiligt. Hintergrund sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden gegen insgesamt 21 Beschuldigte. Ähnliche Durchsuchungsaktionen hatte es bereits im April, Juli und Oktober gegeben.

Quelle: MDR(bj)/afp

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Nachrichten | 09. Dezember 2021 | 14:00 Uhr

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