Polizei Fliegerbombe in Leipzig-Eutritzsch entschärft

In Leipzig-Eutritzsch werden bei Bauarbeiten immer wieder Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. 2019 wurden gleich zwei der gefährlichen Sprengsätze innerhalb eines Monats gefunden. Im Dezember mussten Tausende ihre Wohnung verlassen. Am Montagabend wurde wieder ein Blindgänger in dem Stadtteil entdeckt.

Ein Einsatzfahrzeug steht quer auf einer Straße, davor stehen zwei Polizeibeamte
Bildrechte: Lausitznews/Erik-Holm Langhof

Nach dem Fund einer 50 Kilogramm schweren Fliegerbombe in Leipzig-Eutritzsch ist der Blindgänger am Dienstagnachmittag vor Ort erfolgreich entschärft worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, können damit der Sperrkreis aufgehoben und die Notunterkünfte geschlossen werden.

Schnelle Evakuierung

Im 600-Meter-Sperrgebiet rund um die Wittenberger Straße mussten 641 Menschen am Vormittag ihre Wohnungen verlassen. Nur wenige suchten nach Angaben eines MDR-Reporters eine der beiden Notunterkünfte auf.

Rund zwei Stunden waren die Sprengmeister mit dem Blindgänger beschäftigt, da der Zünder leicht deformiert war. Während der Dauer der Entschärfung waren einige Straßen in Eutritzsch für den Verkehr gesperrt.

Einschränkungen im Bahnverkehr

Auch die Deutsche Bahn war vom Bombenfund betroffen. Ab 14 Uhr wurde der Hauptbahnhof nicht mehr angefahren, es gab Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr. Inzwischen rollt der Bahnverkehr wieder über den Hauptbahnhof in Leipzig.

Am Montagabend war die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg bei Baggerarbeiten in der Wittenberger Straße neben einer Tankstelle entdeckt worden.

Quelle: MDR/bb

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Nachrichten | 23. November 2021 | 08:00 Uhr

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