Politik Kritischer Blick aus Thüringen auf Pläne der neuen Bundesregierung

Die Pläne der neuen Bundesregierung sind in Thüringen auf unterschiedliche Reaktionen gestoßen. Umstritten sind auch die Personalvorschläge für das neue Kabinett. So fürchtet der Chef der CDU-Fraktion im Landtag, Mario Voigt, dass die Interessen Ostdeutschlands künftig kaum vertreten werden.

Dr. Mario Voigt (CDU), in der 119. Plenarsitzung des Thüringer Landtags am 24. Mai 2018.
Unter anderem vom Thüringer Landtagsfraktionsvorsitzenden der CDU, Mario Voigt, wurden Bedenken an den Plänen der neuen Bundesregierung laut. Bildrechte: imago/Jacob Schröter

Voigt nannte es ein "Kabinett der Großstädter". Der ländliche Raum werde weiter abgehängt. AfD-Fraktions Sprecher Stefan Möller fürchtet einen Umbau Deutschlands zum Ökostaat. Der Linken fehlt eine Antwort auf die Frage, wie die Verbraucher die steigenden Energiepreise zahlen sollen.

SPD, FDP und Grüne zuversichtlich

Positiv sehen es SPD, Grüne und FDP. Christian Lindner werde für eine solide Finanzpolitik sorgen, sagt Fraktionschef Thomas L. Kemmerich. Die Grünen loben die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz und die SPD geht davon aus, dass die freien Ministerposten mit ostdeutschen Kandidaten besetzt werden.

Quelle: MDR(fno)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 26. November 2021 | 21:00 Uhr

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