Pandemie Verletzte Polizisten und Demonstranten bei Corona-Protesten in Thüringen

Polizisten beobachten Corona-Protest in Hildburghausen.
In mehreren Städten in Thüringen - wie hier in Hildburghausen - gingen Menschen auf die Straße, um gegen die Corona-Politik zu protestieren. Bildrechte: News5/Steffen Ittig

Bei Protesten gegen die Corona-Politik sind in Thüringen am Mittwochabend fünf Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, handelte es sich dabei um drei Beamte und zwei Demonstranten. Letztere erlitten im Zuge von Widerstandshandlungen leichte Verletzungen.

Den Angaben zufolge fertigte die Polizei 15 Strafanzeigen, weil Demo-Teilnehmer gegen das Versammlungsgesetz verstießen oder wie in Hildburghausen Widerstand gegen die Beamten leisteten. Zudem seien Masken- und Abstandsregeln überwiegend ignoriert worden. Insgesamt nahm die Polizei die Personalien von 311 Personen auf.

Die Thüringer Polizei wurde am Mittwochabend von der Bundespolizei sowie von Einsatzkräften aus Sachsen-Anhalt unterstützt.

Gegendemo in Erfurt

In Thüringen beteiligten sich laut Polizei etwa 6.000 Menschen an den Protesten, unter anderem in Gera, Bad Salzungen, Schleiz und Sömmerda. Zu einer angemeldeten Gegenveranstaltung in Erfurt kamen etwa 200 Personen. Sie hielten Schilder und Banner hoch mit Aufschriften wie "Mit- statt Querdenken" oder "Impfen statt Schimpfen".

MDR (mm)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 03. Februar 2022 | 19:00 Uhr

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