Pandemie Corona-Inzidenz in Thüringen über dem Bundesschnitt

Die Corona-Inzidenz ist in Thüringen deutlich gestiegen und liegt über dem Bundesschnitt. Die Gesundheitsämter im Freistaat meldeten am Mittwoch 326 weitere Infektionen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete eine Inzidenz von 70,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - nach 61,7 am Vortag.

Bundesweit lag der Wert bei 61,0. Am höchsten ist das Infektionsgeschehen im Freistaat in den Landkreisen Saalfeld-Rudolstadt, Schmalkalden-Meiningen und im Unstrut-Hainich-Kreis mit Wocheninzidenzen über der Marke von 100. Dem Kreis Saalfeld-Rudolstadt droht sogar die Warnstufe 2.

Saale-Orla-Kreis bereitet sich auf strengere Regeln vor

Der Saale-Orla-Kreis bereitet sich auf strengere Corona-Regeln vor. Hintergrund ist, dass der Kreis ab Donnerstag aller Voraussicht nach die Corona-Warnstufe 1 erreicht. Welche Regeln dann konkret gelten sollen, werde derzeit geprüft, teilte ein Sprecher des Landratsamtes mit.

Fest stehe aber bereits jetzt, dass mehr getestet werden soll und die 3-G-Regel in öffentlichen Gebäuden gilt. Noch ist unklar, ab wann die neuen Regeln greifen. Im Saale-Orla-Kreis liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut Landratsamt am Mittwoch bei 40,2. Die Hospitalisierungsinzidenz beträgt 5,0 Fälle pro 100.000 Einwohner.

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Quelle: MDR THÜRINGEN/fno/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 29. September 2021 | 19:00 Uhr

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