Bus und Bahn Handyticket-App "Fairtiq" soll in ganz Thüringen gelten

Bisher kann die Smartphone-App "Fairtiq" nur im Gebiet des Verkehrsverbundes Mittelthüringen (VMT) eingesetzt werden, doch das soll sich ab dem Sommer ändern. Fahrgäste sollen künftig thüringenweit Bus- und Bahnfahrten per Handy bezahlen können.

Auf einem Smartphone wird die Fairtiq-App dargestellt.
Einmal wischen und einsteigen - das ist das Ticket der Zukunft. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Mit der Smartphone-App "Fairtiq" sollen Fahrgäste künftig thüringenweit Bus- und Bahnfahrten bezahlen können. Ab 1. Juli soll die App zunächst auch im Kreis Hildburghausen und im Stadtverkehr in Nordhausen anerkannt werden. Partner in der Testphase sind die Unternehmen Werra-Bus und Südthüringen-Bahn sowie in Nordhausen die örtlichen Verkehrsbetriebe.

2022 soll die von einem Schweizer Unternehmen bereitgestellte App dann in ganz Thüringen Bus- und Bahnfahrten ermöglichen. Bisher kann "Fairtiq" nur im Gebiet des Verkehrsverbundes Mittelthüringen (VMT) eingesetzt werden, der von Gotha über Erfurt und Jena bis Gera reicht.

So funktioniert das Handy-Ticket

Bei "Fairtiq" checken Fahrgäste vor dem Einsteigen ein und nach dem Aussteigen aus, indem sie die App auf ihrem Smartphone benutzen. Eine Software ermittelt den Fahrpreis automatisch auf Basis der direkten Entfernung zwischen Start und Ziel. Laut VMT-Geschäftsführer Christoph Heuing soll das Bus- und Bahnfahren in Thüringen damit noch einfacher werden.

Ab Sommer beginnt die EVAG damit, ihre 90 Ticketautomaten in den Erfurter Straßenbahnen abzubauen. Die großen Geräte an den wichtigsten Haltepunkten bleiben aber bestehen.

Quelle: MDR THÜRINGEN/dvs

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 28. Juni 2021 | 19:00 Uhr

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