Hilfsfonds Thüringer Hochschulen wollen Ukraine-Flüchtlinge unterstützen

Thüringer Universitäten und Hochschulen haben Unterstützungsangebote für Studierende und Forschende aus der Ukraine eingerichtet. Das ergab eine Abfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Studenten der Friedrich-Schiller-Universität Jena versammeln sich 2008 auf dem Uni-Campus am Ernst-Abbe-Platz.
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena unterstützt ukrainische Flüchtlinge (Archiv). Bildrechte: dpa

Webseiten, auf denen Spenden gesammelt werden, seien online. Auch Teile ihrer Räumlichkeiten boten manche Universitäten für die Unterbringung von Geflüchteten an. Weitere Angeboten sollen folgen. An der Bauhaus-Universität in Weimar oder der Friedrich-Schiller-Universität in Jena können Studierende und Wissenschaftler in finanzieller Not Geld über Hilfsfonds beantragen.

In Weimar sei bereits eine sechsstellige Großspende für den Fonds eingegangen, berichtete eine Sprecherin. Damit können 15 Studierende ein Jahr lang mit dem Bafög-Höchstsatz von 861 Euro monatlich ihr Leben finanzieren.

Kindergarten in Kallmerode bereit für Flüchtlinge

Der alte Kindergarten in Kallmerode im Eichsfeld ist bereit für Flüchtlinge. Wie Ortsteilbürgermeister Torsten Städtler MDR THÜRINGEN sagte, werden am Sonntag fünf Frauen und elf Kinder aus der Ukraine erwartet. Ehrenamtliche hatten in den letzten Tagen das Gebäude leergeräumt und gereinigt. Bei einer Sammelaktion sind genügend Möbel, Bettwäsche, Handtücher und Hygieneartikel für die neuen Bewohner abgegeben worden; eine Küche und ein Essenraum wurde hergerichtet.

MDR (dvs), dpa

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 13. März 2022 | 19:00 Uhr

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