Wegen Corona Jüdisches Lichterfest Chanukka wird erneut still gefeiert

Am Sonntagnachmittag beginnt mit dem Entzünden des ersten Lichts auf dem Chanukka-Leuchter das Jüdische Lichterfest. Wegen der Corona-Pandemie wird es in Thüringen erneut leise gefeiert.

ein mehrarmiger Leuchter in der Synagoge in Erfurt
Täglich wird ein Licht mehr auf dem Chanukka-Leuchter entzündet. Bildrechte: MDR/Paul-Philipp Braun

Mit dem Entzünden des ersten Lichts auf dem Chanukka-Leuchter beginnt für die Jüdische Landesgemeinde in Thüringen am Sonntag das Chanukka-Fest. Wegen der Corona-Pandemie werde es erneut leise gefeiert, sagte eine Sprecherin der Landesgemeinde.

Normalerweise wird Chanukka mit einem ausgelassenen Fest mit Musik, Tanz und gemeinsamem Essen gefeiert. Darauf wird wegen Corona verzichtet. Das erste Licht wird 17 Uhr feierlich vor dem Erfurter Rathaus mit Landesrabbiner Alexander Nachama entzündet. Traditionell wird acht Tage lang täglich ein Licht mehr auf dem Chanukka-Leuchter angeschaltet.

Alexander Nachama in der Synagoge in Erfurt
Der Thüringer Landesrabbiner Alexander Nachama entzündet am Sonntag um 17 Uhr das erste Licht auf dem Chanukka-Leuchter vor dem Erfurter Rathaus. (Archivfoto) Bildrechte: MDR/Paul-Philipp Braun

Chanukka: Acht Tage lang täglich ein Licht mehr

Erinnert wird an das sogenannte Chanukka-Wunder: Nach dem Aufstand der Makkabäer gegen die hellenistische Herrschaft im zweiten Jahrhundert vor Christus wurde der Tempel in Jerusalem wiederhergestellt. Der Überlieferung nach wurde dabei nur ein einziger Krug mit Öl für den siebenarmigen Tempelleuchter gefunden. Das Öl hätte normalerweise nur für einen Tag gereicht. Durch ein Wunder brannte der Leuchter aber acht Tage lang.

Quelle: MDR(caf)

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Thüringen Journal | 28. November 2021 | 19:00 Uhr

404 Not Found

Not Found

The requested URL /api/v1/talk/includes/html/caae77d3-b59f-479f-951b-2a8acd2a090c was not found on this server.

Mehr aus der Region Erfurt - Arnstadt

Mehr aus Thüringen