Pflanzenstress Trockenheit in Erfurt: Ega-Figuren bekommen erstmals Sonnenhut

Die Pflanzenfiguren im Erfurter Egapark sind erstmals in mehr als 60 Jahren wegen der Hitze abgedeckt worden. Wie der Betriebsleiter der Anlage, Chris Lange, MDR THÜRINGEN sagte, droht den Pflanzen sonst Sonnenbrand. Außerdem trockneten sie in diesem Sommer massiv aus.

Zwei Pflanzen in Kaninchenform auf einer Wiese.
Ohne diese Sonnenhut würden die Kaninchen vergehen. Bildrechte: MDR/ Antje Kirsten

Die Figuren sind mit Erde gefüllt und bepflanzt. Während für Uhu, Huhn und Co. Umhänge aus Schattenleinen genäht wurden, hat die Puffbohne einen Sonnenhut bekommen.

Egapark nur teilweise gewässert

Im Egapark werden aktuell nur die großen Beete und Wiesenflächen im oberen Teil gewässert. Im Rest das Parks müsse die Natur mit der Hitze und Trockenheit zurechtkommen, sagte Betriebsleiter Lange weiter. Allerdings musste jetzt auch das zur Bundesgartenschau 2021 angelegte Stauden- und Gräserareal gewässert werden. Sonst, so Lange, hätten die Jungpflanzen den Sommer nicht überlebt.

Ein Schild mit blauer Schrift und einer Eule drau
Schilder informieren auf der Ega über die neuen Schutzmaßnahmen. Bildrechte: MDR/ Antje Kirsten

Das Stauden- und Gräserbeet war als Schaubeet angelegt worden, um zu zeigen, welche Pflanzen mit wenig Wasser und Hitze gut zurechtkommen. Dieser Sommer aber ist nach Ega-Angaben selbst für die Präriepflanzen eine Herausforderung.

MDR (dst)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 28. Juli 2022 | 14:30 Uhr

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