Blaulicht 500.000 Euro Schaden nach Dachstuhlbrand - Hund gerettet

Beim Brand einer Dachgeschosswohnung am Dienstag in Weimar ist Polizeiangaben zufolge ein Schaden von mindestens 500.000 Euro entstanden. Verletzt wurde durch das Feuer aber niemand, wie ein Polizeisprecher sagte. Demnach griffen die Flammen von einer Wohnung auf zwei weitere Dachgeschosswohnungen über. Noch ist unklar, was das Feuer auslöste, so die Polizei.

Einsatzleiter Alexander Philipp sagte MDR THÜRINGEN, die Feuerwehr sei um 14:40 Uhr alarmiert worden. Beim Eintreffen habe das Dachgeschoss bereits komplett in Flammen gestanden.

Etwa 50 Feuerwehrleute verhinderten den Angaben zufolge, dass sich das Feuer auf die beiden Hauseingänge ausbreiten konnte. Niemand sei direkt gefährdet gewesen, viele Bewohner seien gar nicht zu Hause gewesen. Die Feuerwehr rettete einen Hund aus einer Wohnung.

Wohnhaus mit ausgebranntem Dachstuhl.
Alle Wohnungen des Hauses in Weimar wurden durch Feuer, Qualm oder Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen. Bildrechte: MDR/Marcus Scheidel

Bewohner vorerst woanders untergebracht

Alle drei Wohnungen sind laut Polizei nicht mehr bewohnbar. Wo die Flammen nicht wüteten, haben auch Löschwasser und Qualm Schäden hinterlassen. Für die Hausbewohner - laut Feuerwehr gibt es 14 Mietparteien - konnten Unterkünfte gefunden werden. Frühestens am Donnerstag sollen die ersten Bewohner zurückkehren können.

MDR (mm)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 09. August 2022 | 19:00 Uhr

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