Nach Volksfest Grüne kritisieren Stadt wegen "Maskenabstinenz" beim Zwiebelmarkt

Nach Ansicht der Weimarer Grünen hat die Stadtverwaltung den Corona-Infektionsschutz während des Zwiebelmarktes vernachlässigt. Kreisverbands-Sprecher Daniel Schmidt sagte, die Pandemielage in der Stadt spitze sich deutlich zu. Die Maßnahmen der Stadtverwaltung zum Schutz vor Coronaviren beim Zwiebelmarkt seien jedoch enttäuschend gewesen. Am Wochenende seien in Weimar nur wenige Menschen mit Maske zu sehen gewesen. Zugleich hätten sich auf den Plätzen, in der Schillerstraße und vor den Bühnen die Menschen gedrängt. Es sei nicht möglich gewesen, Mindestabstände einzuhalten. Vielen Besuchern sei die Maskenpflicht nicht einmal bewusst gewesen. Dies sei auch darauf zurückzuführen, dass eindeutige Informationen gefehlt hätten.

Besucher laufen durch die Schillerstraße beim 368. Weimarer Zwiebelmarkt, der an diesem Tag beginnt.
Viele Besucher des 368. Weimarer Zwiebelmarktes trugen keinen Mund-Nasen-Schutz. Bildrechte: dpa

Der Grünen-Kreisverbandssprecher erklärte weiter, wer eine Maskenpflicht vorschreibe, müsse sie auch durchsetzen wollen, sonst mache er sich unglaubwürdig. Zudem seien Vertreter der Stadtspitze, des Ordnungsdienstes und der Polizei ohne Maske aufgetreten. Schmidt kritisierte gleichzeitig die Verkehrsregelung der Stadt. Eine nachhaltige Mobilität sei behindert worden, indem man Radwege als Parkplätze ausgewiesen habe. Wenn die Stadt voller Gäste sei, brauche es nicht mehr, sondern weniger Autos in der Stadt.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jn

Dieses Thema im Programm: Regionalnachrichten | 11. Oktober 2021 | 15:30 Uhr

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