Naturschutz Umstrittener Holzeinschlag in der Hohen Schrecke wird geprüft

Die umstrittenen Baumfällarbeiten in der Hohen Schrecke in Nordthüringen werden jetzt durch die Behörden geprüft. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten Nadine Hoffmann (AfD) hervor.

Wald ohne starke Stämme
Das betroffene Waldstück nach dem Holzeinschlag. Bildrechte: MDR/Loréne Gensel

Hoffmann hatte sich auf die Kritik der Naturstiftung David als Träger des Naturschutzprojektes "Hohe Schrecke" bezogen. Demnach hatte es Mitte Februar in einem Waldgebiet einen Holzeinschlag gegeben, der nach Ansicht der Stiftung forstrechtliche Bestimmungen verletzte.

Die Bäume sollen von dem neuen Eigentümer - einem privaten Forstbetrieb - gefällt worden sein. Der hatte das Waldstück 2013 von der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) gekauft. Den Angaben nach wurde dabei vereinbart, das Gebiet naturnah zu bewirtschaften. Der Kaufvertrag könne rückabgewickelt werden, sollte von Vereinbarungen abgewichen oder die Nutzung geändert werden. Ob das auch für den Holzeinschlag zutrifft, wird laut Landesregierung derzeit überprüft. Der Höhenzug Hohe Schrecke ist zum großen Teil Naturschutzgebiet.

MDR (ask)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 11. Mai 2022 | 20:00 Uhr

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