Hesserode Zehntausende Euro pro Anwohner: Gemeinde will Straßenausbau stoppen

Der Ortsteilbürgermeister von Hesserode will bereits geplante Straßenbauarbeiten wegen zu hoher Anwohnerbeiträge stoppen. Wie Michael Kramer (CDU) MDR THÜRINGEN sagte, geht es um die Sanierung der Ringstraße. Diese hatte der zu Nordhausen gehörende Ortsteil Hesserode im August im Stadtrat beantragt.

Bauarbeiter beim Straßenbau
Noch ist nicht geklärt, wie es mit der Straßensanierung in Hesserode weitergeht. (Symbolbild) Bildrechte: Colourbox.de

Erschließungsgebühren: "Zehntausende Euro pro Anwohner"

Laut Bauamt reicht eine Sanierung der Straße aber nicht aus. Sie müsse neu erschlossen werden. In diesem Fall drohen den rund 130 Anwohnern hohe Kosten. Nach Kramers Angaben würden 90 Prozent umgelegt - Zehntausende Euro pro Anwohner. Dabei handelt es sich nicht um die abgeschafften Straßenausbaubeiträge, sondern Erschließungsgebühren. Das könne den Menschen angesichts der aktuellen Inflation nicht zugemutet werden.

Demnach soll eine Baugrunduntersuchung in den nächsten Monaten klären, wie es mit der Straße weitergeht. Sollte die Stadt auf dem teuren Straßenausbau bestehen, will die Gemeinde ihren Antrag für die Sanierung zurückziehen.

MDR (cfr)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 12. Oktober 2022 | 17:30 Uhr

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