Unfall Nach Flugzeugabsturz in Gera: Experten klären Ursache

Nachdem am Samstag in Gera beim Absturz zweier Kunstflug-Maschinen zwei Menschen ums Leben gekommen sind, sollen nun Experten die Ursache des Unfalls klären. Im Internet kursiert ein Video, das den Unfall mutmaßlich zeigt.

Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr sind an der Unglücksstelle an der zwei Flugzeuge kollidiert und abgestürzt sind.
Polizei und Feuerwehr sichern am Samstag die Absturzstelle. Bildrechte: dpa

Die Suche nach den Ursachen für den tödlichen Flugzeugabsturz bei Gera wird wahrscheinlich längere Zeit dauern. Ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfall-Untersuchung in Braunschweig erklärte am Sonntag, in solchen Fällen dauere es in der Regel mehrere Monate, bis der Abschlussbericht vorliegt.

In sozialen Netzwerken kursiert ein Video, das mutmaßlich das Unglück zeigt. Darauf sind zwei Kunstflugmaschinen zu sehen, die sich nach mehreren Figuren ineinander verhaken und hinter einem Waldstück zu Boden stürzen. Anschließend steigt Rauch auf. Die Bundesstelle für Flugunfall-Untersuchung geht derzeit davon aus, dass das Video tatsächlich das besagte Flugzeugunglück zeigt.

Kein Wettbewerb oder Veranstaltung

Am frühen Samstagabend waren nahe des Flugplatzes Gera-Leumnitz zwei Propeller-Flugzeuge in der Luft zusammengestoßen. Beide Maschinen stürzten zu Boden. Die beiden Piloten im Alter von 73 und 42 Jahren kamen ums Leben.

Nach Angaben von Flugplatzchef Peter Künast hat es am Samstag keinen offiziellen Kunstflugwettbewerb oder eine Schauveranstaltung gegeben. Gera-Leumnitz sei ein regulärer Verkehrslandeplatz und damit offen für Starts und Landungen dort zugelassener Flugzeuge. Das Unglück habe sich außerhalb des Flugplatzgrundstücks ereignet.

MDR (cfr)

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 25. September 2022 | 19:00 Uhr

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