Stadtentwicklung Stadt Gera schlägt Angebot zum Kauf des Tietz-Kaufhauses aus

Die Stadt Gera schlägt das Angebot zum Kauf des Tietz-Kaufhauses an der Sorge aus. Wie Oberbürgermeister Julian Vonarb (pl) mitteilte, kann das Kaufangebot des aktuellen Eigentümers nicht angenommen werden, da dieses ausschließlich für das Kaufhausgebäude gelte. Wichtige Nebenflächen wie der Wirtschaftshof mit der Zufahrt seien nicht enthalten. Ohne diese Zufahrt sei der Umbau nicht machbar.

Auch werde der angebotene Kaufspreis von 5,8 Millionen Euro im Stadtrat keine Mehrheit finden, so Vonarb. Dennoch wolle Gera alles tun, um die weitere Belebung der Innenstadt voran zu treiben. Die für Mittwoch geplante nichtöffentliche Sitzung des Geraer Stadtrats zum Thema "Ankauf ehemaliges Tietz-Kaufhaus in Gera" wurde kurzfristig abgesagt.

Bibliothek und Einzelhandel sollen historisches Gebäude beleben

Das Haus steht seit Jahren leer. Es war 1912 von Oscar und Hermann Tietz (kurz: Her-Tie) eingeweiht worden und wurde zum Stammhaus des Warenhauskonzerns Hertie. In das historische Gebäude sollten die städtische Bibliothek ziehen, die derzeit noch in einem gemieteten Gebäude untergebracht ist, sowie mehrere Ämter der Stadt, die aktuell in Gera verteilt sind. Außerdem sind Einzelhandelsflächen geplant.

Die FAB Unternehmensgruppe ist seit 2013 Besitzerin des Kaufhauses. Ursprünglich wollte die FAB das Gebäude an die Stadt Gera vermieten, was der Stadtrat aber Anfang 2021 ablehnte.

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Quelle: MDR THÜRINGEN/jw

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 22. September 2021 | 13:30 Uhr

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