Insolvenz beendet Ronneburg: Über 100 Jobs bei Transportunternehmen DFA gerettet

Das angeschlagene Ronneburger Logistik-Unternehmen DFA ist gerettet. Mit der Starkenberger Gruppe aus dem Altenburger Land sei nun ein Investor gefunden worden, teilte der Insolvenzverwalter mit. Ein Großteil der 150 Arbeitsplätze bleibt erhalten.

Arbeiter sind mit Bagger und Spaten an einer Straße mit der Erdverlegung von Glasfaserkabeln beschäftigt.
Die Mitarbeiter von DFA sind z.B. spezialisiert auf Erdaushub (Symbolfoto). Bildrechte: dpa

Die Starkenberger Gruppe aus dem Altenburger Land rettet das angeschlagene Ronneburger Logistik-Unternehmen DFA aus Ronneburg. Am 1. Juli war das Insolvenzverfahren bei DFA eröffnet worden. Das Transportunternehmen war unter anderem wegen gestiegener Rohstoffpreise und Energiekosten in erhebliche finanzielle Probleme geraten.

Starkenberger Gruppe als Investor

Der Geschäftsbetrieb wurde trotz Insolvenzverfahren weitergeführt. Der neue Investor - die Starkenberger Gruppe aus dem Altenburger Land - erhält auch einen Großteil der 150 Arbeitsplätze. Dies sei "nicht verhandelbarer Bestandteil der Gespräche mit potentiellen Investoren gewesen", so Insolvenzverwalter Rolf Rombach. Genaue Zahlen nannte er allerdings nicht.

Rolf Rombach
Bedingung für den Weiterbetrieb war laut Insolvenzverwalter Rolf Rombach, dass möglichst viele Arbeitsplätze bei DFA erhalten bleiben. Bildrechte: imago/Jacob Schröter

Die DFA war neben anderen Unternehmen aus der früheren Wismut AG hervorgegangen. Deren Logistik-Sparte war nach 1994 privatisiert worden. Das Unternehmen ist spezialisiert auf den Transport von Schüttgütern und Erdaushub.

MDR (ifl)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 31. Oktober 2022 | 17:00 Uhr

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