Landmaschinenhersteller Ronneburg: Horsch weiht neue 17 Millionen-Euro-Halle ein

Der Landmaschinenhersteller Horsch mit aktuell 750 Beschäftigten hat sich in Ronneburg (Landkreis Greiz) erweitert. Für 17 Millionen Euro wurde dort eine Produktionshalle gebaut und eingeweiht.

Produktionsgelände von Horsch in Ronneburg von oben
Produktionsgelände mit neuer Halle: Das Familienunternehmen Horsch aus Bayern wächst seit Jahren. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Das aus Schwandorf in Bayern stammende Unternehmen war 2007 in Ostthüringen mit 80 Mitarbeitern gestartet. Inzwischen arbeiten dort 750 Menschen. Mindestens 50 weitere Mitarbeiter werden derzeit gesucht.

Neue Produktionshalle von Horsch wird eingeweiht
Die neue Produktionshalle kostete 17 Millionen Euro. Bildrechte: MDR/Alexander Reißland

670 Millionen Euro Umsatz weltweit

Das Unternehmen hat im Jahr 2021 weltweit rund 670 Millionen Euro Umsatz gemacht. Große Absatzmärkte für die Landmaschinen sind Brasilien und die USA, aber auch die Ukraine und Russland. An beiden Standorten wurde die Arbeit nach eigenen Angaben kriegsbedingt zurückgefahren.

Neue Produktionshalle von Horsch wird eingeweiht
Zur Eröffnungsfeier am Samstag kamen zahlreiche Gäste. Bildrechte: MDR/Alexander Reißland

Geplante Investitionen in Russland seien gestoppt worden. Die Entwicklung der Firma sei dadurch nicht beeinträchtigt, das familiengeführte Unternehmen wachse seit Jahren kontinuierlich, hieß es von Horsch.

Das Unternehmen stellt Technik für die Landwirtschaft her, unter anderem Scheibeneggen, Grubber oder Sämaschinen.

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MDR (ar/sar)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 15. Oktober 2022 | 19:00 Uhr

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