Neue Methode Corona-Nachweis im Abwasser jetzt in Jena

Die offiziellen Corona-Zahlen zeigen das Infektionsgeschehen in der Vergangenheit, da zwischen Ansteckung, Testergebnis und Datenerhebung Tage, manchmal Wochen vergehen. Schneller geht es, wenn die Virenlast im Abwasser nachgewiesen wird. Die Stadt Jena nimmt jetzt an einem solchen Projekt teil.

Eine Kläranlage
Mittels Abwasser-Untersuchung soll die Corona-Last frühzeitig erkannt werden. Bildrechte: MDR/Florian Girwert

Corona-Ausbrüche sollen in Jena künftig auch mittels Abwasser-Überwachung frühzeitig erkannt werden. Die Saalestadt ist eine von 20 Städten in Deutschland, die sich an einem nationalen Projekt beteiligen, wie die Stadt am Dienstag mitteilte.

Daten zu Delta und Omikron

Seit vergangener Woche werden demnach zweimal wöchentlich Proben an einem Klärwerk genommen und vom Analytiklabor SGS Analytiks ausgewertet. Die Ergebnisse werden dann an den Fachdienst Gesundheit übermittelt. Auch die Virusvarianten sollen künftig untersucht werden, um Hinweise auf einen Variantenwechsel - wie bei Delta zu Omikron - zu erhalten.

Bei ähnlichen Messungen seien Veränderungen im Infektionsgeschehen bereits zehn Tage vor den offiziellen Fallzahlen erkennbar gewesen, hieß es. In Thüringen arbeitet derzeit etwa auch die Bauhaus-Universität Weimar an einem ähnlichen Projekt.

MDR/dpa (sar)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 17. Mai 2022 | 17:30 Uhr

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