Nachrichten Ost-Thüringen um 02:00 Uhr


Jena: Bürgerstiftung versteigert "Unbezahlbare Gelegenheiten"

In Jena werden seit Montag wieder unbezahlbare Gelegenheiten versteigert. Eine Woche lang können Interessierte laut Bürgerstiftung Ereignisse ersteigern, die es in keinem Laden zu kaufen gibt. Dazu gehört unter anderem eine Wanderung mit dem Thüringer Ministerpräsidenten, eine Joggingrunde mit Jenas Oberbürgermeister, Schneidern mit einer Designerin oder das Besteigen der Türme des Naumburger Doms. Auch ein Gänsebraten-Verwöhnmenü in den eigenen vier Wänden, ein Gruselabend in der Ernst-Abbe-Bücherei oder ein Alpaka-Trekking im Tierpark Gera können über die Internetplattform Ebay ersteigert werden. Diesmal sind 20 solcher Gelegenheiten im Angebot, fünf mehr als in den letzten Jahren. Die Bürgerstiftung hofft auf viele Mitbieter, denn alle Erlöse fließen den Angaben nach ausschließlich in Projekte der Stiftung. Der Höchstbietende erhält am 5. Dezember den Zuschlag. Es ist die 17. Aktion dieser Art. Laut Bürgerstiftung kamen bei den Versteigerungen in den Vorjahren jeweils Summen von bis zu 5.000 Euro zusammen.


Jena: Zuwachs für die Weihnachtskrippe auf dem Johannisplatz

Zur großen Jenaer Weihnachtskrippe auf dem Johannisplatz ist jetzt eine weitere Holzfigur hinzugekommen. Sie zeigt Caspar, den zweiten der Heiligen Drei Könige. Die von dem Jenaer Künstler Tim Weigelt geschaffene Figur hat ein Fahrrad dabei und trägt eine Kette mit dem internationalen Friedenszeichen um den Hals. Wie JenaKultur mitteilt, wächst die Weihnachtskrippe seit 2017 jährlich um eine Figur. Die bis zu 1,70 Meter hohen Figuren gesellen sich um einen großen Weihnachtsbaum und bilden zugleich den Ausgangspunkt für den Jenaer Krippenweg, der über die Wagnergasse, Quergasse und Bachstraße führt. Die Weihnachtskrippe am Johannisplatz ist bis 2. Januar zu bestaunen und soll auch in den kommenden Jahren um neue Figuren erweitert werden. Finanziell unterstützt wird das Projekt unter anderen von JenaKultur und der Initiative Innenstadt.


Greiz: Blumenuhr repariert

Pünktlich zum Advent ist die Blumenuhr im Fürstlich Greizer Park wieder in Betrieb gegangen. Mit Hilfe von Spendengeldern wurde sie nach Angaben der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten für 6.000 Euro repariert. Im August hatten Unbekannte im Park gewütet, die Blumenuhr beschädigt und zahlreiche Pflanzen herausgerissen. Die Blumenuhr am Parkeingang ist seit Mitte des 20. Jahrhunderts ein Wahrzeichen des Parks und der Stadt Greiz.


Saalfeld: Senioren-Rikscha unterwegs

In Saalfeld gibt es jetzt eine Fahrrad-Rikscha für Senioren. Einmal pro Woche fährt Eigentümer Thomas Müller damit ältere Menschen durch die Stadt, um sie an Orte zu bringen, zu denen sie zu Fuß nicht mehr oder nur schwer gehen können. Der Rikscha-Dienst gehört zur Arbeit von Müller als Alltagsbegleiter für Senioren. Um das Angebot weiter auszubauen, sucht Thomas Müller Menschen oder Unternehmen, die den Rikscha-Fahrdienst finanziell unterstützen.


Hummelshain: Schlosseigentümer beteiligt sich

Der Eigentümer von Schloss Hummelshain (Saal-Holzland-Kreis) beteiligt sich erstmals finanziell an dessen schrittweiser Sanierung. Der Leipziger Unternehmer Lutz Rothe, der das Schloss vor 24 Jahren erworben hatte, trägt einen Teil der Kosten für den Sonnenuhrturm. Die knapp 47.000 Euro seien auf das Baukonto des Fördervereins Schloss Hummelshain überwiesen worden, sagte dessen Vorsitzender Rainer Hohberg MDR THÜRINGEN. Zudem gab es am Sonntag auch einen Förderscheck über 120.000 Euro von der privaten Deutschen Stiftung Denkmalschutz - explizit für den Sonnenuhrturm auf der südlichen Dachseite. Dank dieser Unterstützung kann die originalgetreue Rekonstruktion des Turms laut Hohberg noch in diesem Jahr beginnen.


Mohlsdorf-Teichwolframsdorf: Neue Helme für die Feuerwehr

Die Feuerwehrleute der Gemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf (Landkreis Greiz) haben neue Helme und Handschuhe bekommen. Wie Bürgermeisterin Petra Pampel (IWA Pro Region) mitteilte, wurden 60 Helme und 150 Paar Handschuhe für die technische Hilfeleistung angeschafft. Damit seien Defizite in der Ausrüstung weitgehend beseitigt, hieß es. Die Kosten von 30.000 Euro wurden über Landesmittel abgedeckt.


Jena: Fans randalieren auf Weg nach Chemnitz im Zug

Fußball-Anhänger aus Jena haben am Sonntag in einem Regionalexpress zwischen Leipzig und Chemnitz erheblichen Schaden angerichtet. Der Vorfall ereignete sich auf der Fahrt zum Auswärtsspiel des FC Carl Zeiss Jena in Chemnitz. Die Waggons des Zuges seien durch die Bundespolizei noch "in Chemnitz beschlagnahmt worden", sagte ein Sprecher der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB). Die Ermittlungen sollen bis mindestens Dienstag dauern. Derzeit behelfe sich die MRB mit einem Ersatzzug. Nach dem Vorfall seien aber am Sonntag zwei Zugverbindungen ausgefallen.

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