Saale-Orla-Kreis Machbarkeitsstudie legt Millioneninvestitionen für Landesgartenschau 2028 in Orlatal-Städten nahe

Pößneck
Pößneck müsste gemeinsam mit Neustadt an der Orla und Triptis rund 8,5 Millionen Euro selbst investieren, um die Landesgartenschau 2028 auszutragen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die Städte Neustadt an der Orla, Pößneck und Triptis im Saale-Orla-Kreis müssten für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2028 27,7 Millionen Euro investieren. Das legt die Machbarkeitsstudie nahe, die am Donnerstag vorgestellt wurde. Demnach könnten rund 19 Millionen Euro Kosten mit diversen Fördermitteln abgedeckt werden.

Für rund 8,5 Millionen Euro müssten die Städte selbst aufkommen. Das Städtebündnis will die Studie nun dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft vorlegen.

Entscheidung um Ausrichtung der Landesgartenschau im Sommer 2022

Unter dem Motto "Zusammen wachsen" wollen die Städte vor allem frühere Industrieflächen wiederbeleben und Parks aufwerten. Neben den Städten im Orlatal bewerben sich acht Thüringer Städte oder Bündnisse um die Landesgartenschau.

Darunter Bad Salzungen und Bad Liebenstein, Altenburg und die Kommunen Sömmerda, Straußfurt, Rastenberg, Buttstädt und Kindelbrück im Landkreis Sömmerda. Die Unterlagen müssen bis Ende Oktober eingereicht werden. Eine Entscheidung gibt es im Sommer 2022.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jw

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 15. Oktober 2021 | 08:30 Uhr

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