Pandemie Rudolstadt: Elf weitere Tote nach Corona-Ausbruch in Seniorenheim

In der K&S Seniorenresidenz in Rudolstadt-Cumbach sind elf weitere Heimbewohner am Coronavirus gestorben. Damit stieg die Zahl laut Landratsamt seit Anfang November auf 18. Sie alle seien im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, heißt es vom Landratsamt. Das gehe aus den Totenscheinen der Heimbewohner vor, die dem Amt inzwischen vorliegen. Die Bewohner seien in der Zeit vom 5. bis 25. November gestorben.

Verstorbene meistens nicht vollständig gegen Corona geimpft

Das Landratsamt widerspricht außerdem Gerüchten, die über die sozialen Netzwerke verbreitet worden waren. Dort wurde unter anderem behauptet, dass die Todesfälle im Zusammenhang mit einer Auffrischungsimpfung gestanden hätten. Laut Landratsamt ist von den 18 Verstorbenen ein Bewohner drei Mal geimpft gewesen. Drei Bewohner seien zwei Mal geimpft worden. 14 der Verstorbenen seien nicht oder nicht vollständig geimpft gewesen.

Insgesamt sei mehr als ein Drittel der 141 Heimbewohner nicht geimpft gewesen. Laut Landratsamt gab es seit Jahresbeginn für die Heimbewohner die Möglichkeit, sich in dem Heim von mobilen Impfteams impfen zu lassen. Die Nicht-Impfung sei eine bewusste Entscheidung der Bewohner, deren Angehöriger oder Betreuer gewesen.

Quelle: MDR(mw)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 03. Dezember 2021 | 11:00 Uhr

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