Demonstrationen Proteste gegen Krieg, Energiepolitik und Corona-Regeln in mehreren Thüringer Städten

Die Thüringer Polizei hat am Montag mehr Demo-Teilnehmer gezählt als in den vergangenen Wochen. In Gera gingen etwa 1.000 Menschen auf die Straße. Die Forderungen sind ganz unterschiedlich.

In Thüringen haben am Montag in mehreren Orten Menschen gegen die Corona-Regeln protestiert, aber auch gegen die Energiepolitik, die steigende Inflation und den Krieg in der Ukraine.

Die Demonstrationen waren dabei vielerorts größer als zuletzt. So zählte die Landespolizeiinspektion Jena insgesamt mehr als 900 Teilnehmer auf Demos in Jena, Weimar und im Weimarer Land. Noch vor drei Wochen meldete die Polizei in Jena etwa 430 Teilnehmer. In Erfurt kamen am Montagabend laut Polizei 630 Personen zusammen. Dabei sei es weitestgehend ruhig geblieben.

Proteste auch in Gera und Nordhausen

In Gera zählte die Polizei mehr als 1.000 Menschen auf der Straße, in Saalfeld hatte die angemeldete Demonstration 450 Teilnehmer. Auch in Meiningen, Hildburghausen und Nordhausen beteiligten sich Menschen an Demonstrationen.

In Jena und Weimar wurde ein Dutzend Gegendemonstranten gezählt. In Erfurt wurden zwei Anzeigen wegen Beleidigung gefertigt.

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MDR (mab)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 06. September 2022 | 19:00 Uhr

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