Demonstrationen Thüringer Verfassungsschutzchef rechnet mit weiteren Protesten

Der Thüringer Verfassungsschutzchef Stephan Kramer rechnet trotz rückläufiger Teilnehmerzahlen mit weiteren Protesten. Vieles beschäftige die Menschen weiterhin, sagte Stephan Kramer MDR THÜRINGEN. Dass ein "heißer Herbst" bei den Protesten ausgeblieben ist, habe ihn nicht überrascht, sagte er weiter. Viele Menschen hätten realisiert, dass vor allem Rechtsextreme versuchten, Versammlungen zu organisieren. Das hätten sie einfach nicht gewollt, so Kramer.

Stephan Kramer, Präsident des Thüringer Amtes für Verfassungsschutz
Stephan Kramer ist Präsident des Thüringer Amtes für Verfassungsschutz. Bildrechte: dpa

Thüringenweit gingen am Montagabend rund 10.000 Menschen gegen die Regierungspolitik auf die Straße, das waren etwa so viele wie in der vergangenen Woche. Die größte Demonstration gab es nach Angaben der Polizei in Altenburg mit rund 1.600 Teilnehmern.

Kleinere Zwischenfälle in Weimar

In Weimar kam es zu kleineren Zwischenfällen. Einer der Teilnehmer wurde in der Erfurter Straße aus einem Mehrfamilienhaus mit einem Ei beworfen und im Gesicht verletzt, teilte die Polizei mit. Der Täter konnten nicht ausfindig gemacht werden. Am Stadtring kam es zu einem heftigen Streit zwischen zwei Demonstranten und zwei Kritikern des Aufzuges. Bei Kontrollen am Rande fanden Polizisten Betäubungsmittel und Pyrotechnik. Insgesamt gingen in Jena und Weimar sowie im Weimarer Land und im Saale-Holzland-Kreis rund 1.500 Menschen auf die Straßen.

Mehr über die Proteste in Thüringen

MDR (luk/co)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 29. November 2022 | 08:00 Uhr

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