Förderung Interesse an Reparaturbonus in Thüringen ungebrochen hoch

Drei Monate nach der Wiedereinführung ist der Thüringer Reparaturbonus nach wie vor gefragt. Das Land schießt für Reparaturen von Handys, Waschmaschinen und Anderem die Hälfte der Kosten zu. Das Umweltministerium sieht in der Nachfrage, dass Menschen nichts von "Wegwerfmentalität" halten.

Smartphone kaputt
Mobiltelefone erhalten mit Hilfe des Reparaturbonus' am häufigsten ein zweites Leben. (Symbolbild) Bildrechte: colourbox

Das Interesse am sogenannten Thüringer Reparaturbonus ist ungebrochen hoch. Rund drei Monate nach dem Neustart sind laut Umweltministerium bereits rund 5.700 Anträge zur Reparatur von defekten Geräten bei den Verbraucherzentralen gestellt worden. Ganz oben auf der Liste stehen erneut defekte Mobiltelefone, gefolgt von Waschmaschinen und Kaffeemaschinen und -automaten. 

Reparaturbonus: Lokale Fachgeschäfte bekommen Hälfte der Aufträge

Laut Ministerium wählt mehr als jeder zweite für die Reparatur ein lokales Fachgeschäft. Auch sogenannte Reparatur-Cafés wurden demnach rege genutzt. Neu ist in diesem Jahr, dass Antragsteller in den Cafés gemeinsam mit einem Hobbyhandwerker selbst Hand anlegen können. Täglich gehen zwischen 50 und 100 Anträge bei den Verbraucherschützern in Thüringen ein.

Der Boom in der zweiten Auflage des Reparaturbonus zeige, dass die Menschen nichts von einer Wegwerfmentalität halten, teilte das Umweltministerium mit. Zum Pilotstart im vergangenen Jahr waren insgesamt rund 7.000 Anträge eingegangen.

Der Reparaturbonus ist ein gemeinsames Projekt des Thüringer Umweltministeriums mit der Verbraucherzentrale. Wer sein haushaltsübliches Elektrogerät reparieren lässt statt es zu entsorgen, bekommt die Hälfte der Reparaturkosten erstattet.

MDR (ls)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 13. August 2022 | 12:00 Uhr

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