Lauscha Großfahndung nach Vermisstem endet mit Überraschung

In Lauscha im Kreis Sonneberg haben am Samstag Dutzende Helfer vergeblich nach einem Vermissten gesucht. Neben Polizei waren auch Feuerwehr, Bergwacht und das Technische Hilfswerk im Einsatz.

Ein Mann mit einer Bergwacht-Jacke schaut auf ein Tal
Am Samstag wurde die Gegend rund um Lauscha nach einem Vermissten abgesucht. Bildrechte: MDR/Steffen Ittig

Zahlreiche Helfer haben am Samstag in Lauscha im Kreis Sonneberg völlig umsonst mehrere Stunden nach einem Vermissten gesucht. Laut Polizei hatte die Lebensgefährtin eines 39-Jährigen am frühen Morgen Alarm geschlagen, dass ihr Freund das Haus mit einem Auto verlassen habe. Aufgrund der Hinweise konnten die Beamten eine Gefahr für Leib und Leben nicht ausschließen. An der anschließenden Großfahndung beteiligten sich neben den Polizisten auch 50 Mitglieder von Feuerwehr, Bergwacht und Technischem Hilfswerk.

Feuerwehrleute bei der Suche nach einem Vermissten
Zahlreiche Helfer durchkämmten die Gegend nach dem vermissten Mann. Bildrechte: MDR/Steffen Ittig

Mit Drohnen und Hubschrauber wurden Lauscha und die umliegenden Wälder abgesucht. Mittags wurde dann das verschlossene Auto des Mannes gefunden. Von dem Vermissten selbst fehlte aber weiter jede Spur.

Ein Mann schaut auf einen Bildschirm
Auch mit Drohnen wurde die Landschaft abgesucht. Bildrechte: MDR/Steffen Ittig

Viele Stunden umsonst gesucht

Als die Beamten erneut mit der Lebensgefährtin sprachen, stellte sich heraus, dass der Mann bereits 7:30 Uhr wieder nach Hause gekommen war und sich schlafen gelegt hatte. Bei einer früheren Information hätte sich die Suchmannschaft viele Stunden Arbeit ersparen können, teilte die Polizei mit. Trotzdem habe die Freude überwogen, dass der Vermisste wieder wohlbehalten aufgetaucht ist.

MDR (cfr)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 27. November 2022 | 15:00 Uhr

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