Bestattungen Krematorium in Suhl endgültig stillgelegt

Das Krematorium auf dem Hauptfriedhof in Suhl geht nicht wieder in Betrieb. Wie es in einem Gutachten für die Stadt heißt, ist ein wirtschaftlicher Betrieb nicht mehr möglich. Die Zahl der Einäscherungen ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen, zudem müsste die Anlage mit viel Geld saniert werden.

Ein Sarg auf dem Weg zur Feuerbestattung im Krematorium Suhl 2009.
Archivbild: Ein Sarg auf dem Weg zur Feuerbestattung im Krematorium Suhl 2009. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Einäscherungen künftig in Meiningen oder Schmalkalden

Wegen des Sanierungsstaus ist das Krematorium bereits seit Ende vergangenen Jahres geschlossen. In dieser Woche hatte sich auch der Stadtrat mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, die Anlage zu schließen. Die Aufträge sollen nun an andere Krematorien in der Region vergeben werden, zum Beispiel nach Meiningen oder Schmalkalden.

Sanierung zu teuer

Laut Gutachten müsste die Stadt fast eine Million Euro investieren, um die Anlage wieder in einen betriebssicheren Zustand zu versetzen. Zusammen mit den Kosten für den laufenden Betrieb würde sich das erst ab 1.500 Einäscherungen pro Jahr rechnen. Prognostiziert werden künftig aber nur rund 650.

MDR (nis)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 19. Juni 2022 | 19:00 Uhr

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