Lebensmittel Aufnahmestopp bei Suhler Tafel: Mehr Bedürftige und weniger Spenden

Die Tafel in Suhl kann den Ansturm nicht mehr bewältigen. Nun werden keine neuen Kunden mehr aufgenommen. Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine ist die Zahl der Bedürftigen gestiegen. Spenden gibt es jedoch weniger.

Lebensmittelausgabe bei einer Tafel
Derzeit können Bedürftige nur noch einmal in der Woche Lebensmittel abholen. Bildrechte: IMAGO / Michael Schick

Die Tafel in Suhl kommt an ihre Grenzen. Wie Sprecherin Almut Ehrhardt MDR THÜRINGEN sagte, werden deshalb momentan keine neuen Kunden mehr aufgenommen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter könnten den großen Ansturm nicht mehr bewältigen.

Abholung von Lebensmitteln nur noch einmal wöchentlich

Laut Ehrhardt hat sich die Zahl der Tafelnutzer seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine auf über 200 erhöht. Die Lebensmittelspenden seien dagegen deutlich gesunken. Jeder Bedürftige könne derzeit nur noch einmal in der Woche Lebensmittel abholen.

Außerdem ist die Zukunft der Suhler Kindertafel ungewiss. Weil die Stellen nicht mehr gefördert werden, ist sie auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. In den vergangenen Wochen hatte eine Suhler Elektroteilefirma ausgeholfen. Weitere Firmen werden dringend gesucht. Die Suhler Tafel versorgt Schulkinder aus bedürftigen Familien mit gesunden Pausenbroten.

MDR (bee,jn)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 03. August 2022 | 06:30 Uhr

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