Corona-Regeln Eilantrag abgelehnt: 2G-Regel im Thüringer Einzelhandel bleibt

Die 2G-Regel im Thüringer Einzelhandel bleibt vorerst bestehen. Das Thüringer Oberverwaltungsgericht hat den Eilantrag eines Kaufhaus-Konzerns abgelehnt, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Die Entscheidung fiel offenbar schon am 30. Dezember, wurde aber erst jetzt bekanntgegeben.

Hinweisschild auf die 2G-Regel an einer Ladentür.
Die 2G-Regel im Einzelhandel bleibt in Thüringen vorerst bestehen. Das hat das Oberverwaltungsgericht Weimar entschieden. Bildrechte: imago images/Jan Huebner

Hintergrund ist, dass das Oberverwaltungsgericht Niedersachsen die 2G-Regel für den Einzelhandel des Bundeslandes vorläufig gekippt hatte. Daraufhin stellte der Kaufhaus-Konzern den Eilantrag für Thüringen. Die Weimarer Richter begründeten ihre gegensätzliche Entscheidung damit, dass das Infektionsgeschehen in Thüringen von dem in Niedersachsen abweiche. Zudem gebe es mit der Omikron-Variante des Coronavirus nun eine wesentlich höhere Übertragbarkeit.

FDP, AfD und IHK hatten Ende der 2G-Regel befürwortet

Der Beschluss ist nicht anfechtbar. In einem Hauptsacheverfahren soll die Frage einer gleichheitswidrigen Behandlung geklärt werden. Neben der FDP und AfD im Landtag hatte sich auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt für ein Ende der 2G-Regel im Thüringer Einzelhandel ausgesprochen. Die Geschäfte und Kaufhäuser seien keine Infektionsorte, so deren Argument. Die 2G-Regel erlaubt nur Geimpften oder Genesenen Zutritt zu den Geschäften.

Quelle: MDR(fno)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 06. Januar 2022 | 19:00 Uhr

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