Russland-Ukraine-Krieg Newsblog: Russland schickt erste Soldaten nach Belarus

Russland hat die ersten Soldaten für eine gemeinsame Truppe mit Belarus in das Nachbarland geschickt. Wladimir Putin will die sogenannte Teilmobilisierung in zwei Wochen beenden. Die USA stocken die Militärhilfen für die Ukraine um 725 Millionen Dollar auf. Die aktuellen Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine und die Folgen im Newsblog.

Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko
Bereits am Montag hatte Alexander Lukaschenko die Aufstellung einer gemeinsamen regionalen Truppe mit Russland bekanntgegeben. (Archivbild) Bildrechte: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Gavriil Grigorov

Die Berichterstattung aus der Ukraine ist schwierig, da wegen der Kämpfe nur wenige unabhängige Medienvertreter im Land sind. Informationen kommen vor allem von der ukrainischen Regierung und dem Verteidigungsministerium aus Russland, die allerdings kaum unabhängig überprüft werden können.

Update 22:30 Uhr | Medienbericht: Tote bei Schusswaffenangriff auf russischem Militärgelände

Bei Vorbereitungen von Rekruten auf einem russischen Truppenübungsplatz sind offenbar bei einem Schusswaffenangriff elf Menschen getötet worden. Das Verteidigungsministerium in Moskau sprach der russischen Staatsagentur Tass zufolge von einem Terroranschlag. 15 weitere Menschen seien verletzt worden.

Den Angaben zufolge hatten zwei Personen auf dem Truppenübungsplatz nahe der Stadt Belgorod im Südwesten Russlands das Feuer eröffnet. Sie seien anschließend selbst erschossen worden.

19:39 Uhr | Weltbank: Armut in der Ukraine verzehnfacht

Die Armut in der Ukraine hat sich nach Angaben der Weltbank in diesem Jahr verzehnfacht. Der für Osteuropa zuständige Regionaldirektor Arup Banerji verwies im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters darauf, dass die Angriffe Russlands auf die Infrastruktur des Landes die Lage weiter verschlimmern könnten. Bis Ende des Jahr dürften 25 Prozent der Ukrainer unter die Armutsgrenze fallen, verglichen mit etwas über zwei Prozent vor dem Krieg, sagte er. Bis Ende kommenden Jahres könnte mehr als die Hälfte der Ukrainer in Armut leben.

18:18 Uhr | Norwegen: Erneut Russe mit Drohne und Kamera festgenommen

Zum zweiten Mal binnen einer Woche ist in Norwegen ein Russe mit einer Drohne und Kameraausrüstung festgenommen worden. Der 51-Jährige sei dabei beobachtet worden, wie er Fotos eines Flughafens machte, teilte die Polizei im nordnorwegischen Tromsö am Samstag mit. Unter dem beschlagnahmten Material befanden sich demnach Fotos vom Flughafen in Kirkenes und von Bell-Hubschraubern des norwegischen Militärs. Der Mann habe den Gebrauch der Drohne gestanden.

17:50 Uhr | Menschen in Region Kiew nach russischen Angriffen zum Stromsparen aufgerufen

Nach einem neuen Angriff auf eine Anlage zur Energieversorgung im Umland der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind die Menschen zum Stromsparen aufgerufen worden. "Bitte laden Sie jetzt, vor dem Abend, Mobiltelefone und Powerbanks auf", schrieb der Energieversorger Ukrenerho an seine Kunden. Sie sollten ihr Abendessen zudem früher zubereiten, damit bis 23 Uhr (Ortszeit) "strikt" weniger Strom verbraucht werde. Sollte der Verbrauch stark steigen, seien Notabschaltungen notwendig.

Russland hat seit Beginn dieser Woche den Beschuss des ukrainischen Hinterlandes verstärkt und zielt vor allem auf die Zerstörung der Energie- und Wasserversorgung.

16:28 Uhr | Mitteldeutsche Arbeitsagenturen haben Tausende Ukrainer vermittelt

In Mitteldeutschland sind Tausende ukrainische Kriegsflüchtlinge in Beschäftigungen vermittelt worden. Laut Landesarbeitsagentur haben in Thüringen mittlerweile etwa 460 Menschen direkt einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz erhalten. 1.900 weitere hätten eine geförderte Beschäftigung begonnen. Dazu zählten auch Sprach- und Weiterbildungskurse. Für Sachsen-Anhalt wurden ähnliche Zahlen veröffentlicht.

Aus Sachsen hieß es, dass die Erwerbstätigkeit oft noch an den mangelhaften Sprachkenntnissen scheitere. Laut Arbeitsagentur sind dort zurzeit 11.700 Ukrainer als erwerbslos gemeldet.

16:19 Uhr | Grünen-Parteitag: Nouripour fordert mehr Waffen für die Ukraine

Auf dem Parteitag der Grünen hat Parteichef Omid Nouripour für weitere Waffenlieferungen an die Ukraine geworben. Nouripour sagte unter großem Beifall der gut 800 Delegierten, man sehe, dass die Waffen Leben retteten. Deshalb sei es das Gebot der Stunde, so schnell wie möglich zu helfen.

Nouripour erklärte, er sei es auch leid, immer wieder darüber zu diskutieren, "wo die Waffen herkommen sollen". Entscheidend sei, dass die Ukraine sie brauche, egal ob aus der Bundeswehr oder der Industrie. Er fügte hinzu: "Ich weiß, das ist für eine Friedenspartei nicht einfach, aber Frieden ist nicht einfach."

15:38 Uhr | Öl fließt wieder durch Druschba-Pipeline

Die leckgeschlagene Ölpipeline Druschba von Russland nach Mitteleuropa hat nach polnischen Angaben den Betrieb wieder aufgenommen. Der polnische Betreiber PERN teilte mit, er habe die volle Funktionalität der Pipeline wieder hergestellt, sodass von heute an wieder Öl an deutsche Kunden geliefert werden könne. Die Ursache des Lecks werde noch untersucht. Nach der Feststellung des Schadens am Dienstag hatte PERN erklärt, es gebe keine Anzeichen dafür, dass Dritte den Schaden verursacht hätten.

14:47 Uhr | Ukrainischer Botschafter Melnyk hat Deutschland verlassen

Nach fast acht Jahren als ukrainischer Botschafter in Berlin hat Andrij Melnyk Deutschland in Richtung Kiew verlassen. Am späten Vormittag überquerte er mit dem Auto die Grenze nach Polen, wie er der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Am Montag wird sein Nachfolger Oleksii Makeiev in Berlin erwartet.

Der 47-jährige Melnyk war im Januar 2015 Botschafter in Deutschland geworden und hat sich mit einer für einen Diplomaten ungewöhnlich harten Gangart gegen die deutsche Staatsführung einen Namen gemacht. In den ersten Kriegsmonaten wurde Melnyk zu einem der häufigsten Gäste in deutschen Talkshows.

13:40 Uhr | Russland schickt erste Soldaten für gemeinsame Truppe nach Belarus

Russland hat die ersten Soldaten für eine gemeinsame Truppe mit Belarus in das Nachbarland geschickt. Das belarussische Verteidigungsministerium in Minsk bestätigte am Samstag die Ankunft mehrerer Eisenbahnzüge mit russischen Soldaten. Angaben zu den aktuellen Zahlen der Truppenverlegung oder zur künftigen Stärke der Gemeinschaftstruppe wurden nicht gemacht.

Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hatte am Montag die Aufstellung einer gemeinsamen regionalen Truppe mit Russland bekanntgegeben. Sie solle angesichts der steigenden Spannungen die belarussische Grenze schützen.

12:41 Uhr | Großbritannien: Russische Reservisten müssen Körperschutz wohl selbst kaufen

Von Russland mobilisierte Reservisten werden nach britischen Angaben mit mangelhafter Ausrüstung in den Krieg gegen die Ukraine geschickt. Das schrieb das britische Verteidigungsministerium am Samstag in seinem regelmäßigen Geheimdienst-Update zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. "Das durchschnittliche Niveau ihrer persönlichen Ausrüstung ist mit ziemlicher Sicherheit niedriger als die ohnehin schlechte Versorgung von zuvor eingesetzten Truppen."

Schutzwesten vom Typ 6B45
Schutzwesten vom Typ 6B45. Bildrechte: IMAGO / Russian Look

Viele Reservisten müssten ihren eigenen Körperschutz wahrscheinlich selbst kaufen, vor allem eine moderne Schutzweste vom Typ 6B45, die eigentlich im Rahmen des russischen Ausrüstungsprogramms Ratnik generell an Kampftruppen ausgegeben werden sollte. Deren Preis habe sich im russischen Online-Handel seit April mehr als verdreifacht.

10:30 Uhr | Kiew berichtet von Raketentreffer auf Energieanlagen

Durch einen russischen Raketentreffer ist eine Anlage zur Energieversorgung im Umland der ukrainischen Hauptstadt Kiew schwer beschädigt worden. Das teilte der Energieversorger Ukrenerho am Samstag mit. Der genaue Ort wurde nicht genannt. Spezialisten arbeiteten daran, für Kiew und die Zentralukraine wieder eine zuverlässige Stromversorgung herzustellen, hieß es. Die Bürger wurden aber aufgefordert, vor allem in den Abendstunden wenig Strom zu verbrauchen, um das Netz nicht zu überlasten.

08:24 Uhr | Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine hält an

Derzeit kommen rund 200 Flüchtlinge aus der Ukraine wöchentlich in Sachsen an. Wie die Landesdirektion bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, haben sich bei den Behörden seit Beginn des Ukraine-Krieges im Februar mehr als 56.600 Geflüchtete gemeldet. Der größte Teil von ihnen ist bei den Landkreisen und den großen kreisfreien Städten untergekommen. Nur etwa 140 hielten sich derzeit vorübergehend in den Aufnahmeeinrichtungen der Landesdirektion auf, hieß es.

07:41 Uhr | Ukraine meldet Beschuss auf mehrere Regionen

Mehrere Regionen der Ukraine sind nach Behördenangaben in der Nacht zum Samstag von russischen Truppen beschossen worden. In der frontnahen Großstadt Saporischschja im Süden wurden demnach Objekte der Infrastruktur getroffen. Es gebe Brände. Gouverneur Oleh Staruch rief die Bevölkerung auf, sich in Schutzräume zu begeben.

Über dem benachbarten Gebiet Dnipropetrowsk gelang es nach Angaben der örtlichen Behörden, fünf feindliche Drohnen iranischer Bauart abzufangen. Dort schlugen aber im Kreis Nikopol mehr als 50 Geschosse von Mehrfachraketenwerfern und schwerer Artillerie ein. Zwei Menschen seien verletzt worden. Morgens kurz nach 7.00 Uhr Ortszeit (6.00 Uhr MESZ) wurde für die gesamte Ukraine Luftalarm ausgelöst, weil weitere Angriffe befürchtet wurden.

07:25 Uhr | Bundeswehr übt Schutz von Häfen und Flughäfen in Estland

Ein Emblem der Übung «Baltic Tiger 2022» auf der Bundeswehr-Uniform eines Soldaten angebracht.
Bildrechte: dpa

Angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine üben spezialisierte Bundeswehreinheiten noch bis Ende Oktober in Estland den Schutz von kritischer Infrastruktur an der Nato-Ostflanke. Rund 170 Soldaten von Luftwaffe und Marine trainieren in dem an Russland grenzenden baltischen Land dazu überhaupt erstmals zusammen, wie Oberstleutnant André Knappe vom Objektschutzregiment der Luftwaffe in Schortens der Deutschen Presse-Agentur bei einem Besuch der Übung in Tallinn sagte. 

Mit dabei sind bei der Übung auch rund 80 Soldaten von estnischen Verbänden. Das knapp einmonatige Manöver "Baltic Tiger 2022", bei der unter anderem der Schutz für Häfen und Flughäfen geübt wird, wurde vor dem Hintergrund der veränderten sicherheitspolitischen Lage in Europa angesetzt.

Soldaten üben eine Anlandeoperation in einer Hafenanlage im Rahmen der Übung «Baltic Tiger 2022»
Soldaten üben eine Anlandeoperation in einer Hafenanlage im Rahmen der Übung "Baltic Tiger 2022". Bildrechte: dpa

05:01 Uhr | Städtetag: Bevölkerung stärker zur Katastrophen-Selbsthilfe befähigen

Deutschlands Städte fordern, die Bevölkerung stärker über mögliche Folgen von Energieknappheit oder Sabotage zu informieren. "Ein Blackout ist ein realistisches Szenario", und "wir müssen uns darauf einstellen, dass verschiedene Krisensituationen aufeinandertreffen", warnte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, in der "Süddeutschen Zeitung".

"Eine funktionierende Notversorgung mit Wasser und Wärme ist nur über maximal 72 Stunden möglich." Ein Problem sei dabei: "Die Menschen in Deutschland sind bisher unerfahren mit Krisen und Katastrophen", erklärte Dedy. Es sei deshalb eine kontinuierliche, transparente und niedrigschwellige Aufklärung über mögliche Risiken wichtig. Kampagnen zur Selbstschutz- und Selbsthilfefähigkeit müssten deutlich stärker und breiter ausgerollt werden.

03:47 Uhr | Saudi-Arabien sagt der Ukraine 400 Millionen Dollar als humanitäre Hilfe zu

Nach zunehmender Kritik der USA an Saudi-Arabiens Verhalten angesichts des russischen Angriffskrieges in der Ukraine hat die Führung in Riad Kiew humanitäre Hilfe in Höhe von umgerechnet rund 400 Millionen Euro zugesagt. Wie die amtliche Nachrichtenagentur SPA berichtete, machte der saudi-arabische Kronprinz und De-facto-Herrscher Mohammed bin Salman die Hilfszusage in einem Telefonat mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj.

Riad sei weiterhin bereit, zwischen Kiew und Moskau zu vermitteln. Vergangenen Monat hatte Saudi-Arabien überraschend zu einem Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine beigetragen.

03:42 Uhr | Microsoft findet neue Cyberangriffe auf Verkehrsbranche in Ukraine

Verkehrs- und Logistik-Unternehmen in der Ukraine und Polen sind Ziel einer neuen Attacke mit Verschlüsselungs-Software geworden. Ein bisher nicht bekanntes Schadprogramm sei Anfang der Woche in einer Serie von Angriffen verbreitet worden, teilte der Software-Konzern Microsoft mit. Die Sicherheitsexperten stellten keine Vermutungen zum Ursprung der Attacke auf, verwiesen jedoch darauf, dass sich die Ziele mit denen früherer russischer Cyberangriffe deckten.

Bei sogenannten Ransomware-Angriffen werden Computer von den Schadprogrammen verschlüsselt und dadurch unbrauchbar gemacht. Die Ukraine war nach Einschätzung von IT-Sicherheitsexperten bereits Ziel diverser Cyberangriffe von Hackern mit Verbindung zu russischen Geheimdiensten geworden.

03:16 Uhr | Selenskyj hält an Rückeroberung der gesamten Ukraine fest

Angesichts der russischen Mobilisierung erklärt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut, die ukrainischen Streitkräfte würden das ganze Territorium ihres Landes von Russland zurückerobern. "Sie haben immer noch Leute, die sie auf das Schlachtfeld werfen können, sie haben Waffen, Raketen, die sie gegen die Ukraine einsetzen", sagt Selenskyj in einer Videoansprache.

02:49 Uhr | Ukraine: Große Menge russischer Waffen zerstört

Nach Angaben des ukrainischen Militärs haben ukrainische Streitkräfte große Mengen russischer Waffen und Ausrüstung in Antratsyt südlich von Luhansk zerstört. Das Militär teilte auf seiner Facebook-Seite weiterhin mit, russische Streitkräfte hätten mehrere Städte wie Konstantynivka südwestlich von Bachmut und die Stadt Saporischschja mit Artillerie und aus der Luft beschossen.

02:44 Uhr | Faeser sagt besseren Schutz von kritischer Infrastruktur zu

Nach dem Anschlag auf die Nord-Stream-Pipeline und der Sabotage am Kabelnetzwerk der Deutschen Bahn hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser einen besseren Schutz von kritischer Infrastruktur zugesagt. "Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine markiert auch in der inneren Sicherheit eine Zeitenwende", sagte Faeser der "Süddeutschen Zeitung". So sei der Schutz maritimer Infrastrukturen "durch eine deutlich erhöhte Präsenz der Bundespolizei auf See erhöht" worden.

02:33 Uhr | Putin: Mobilisierung in zwei Wochen beendet

Der russische Präsident Wladimir Putin geht davon aus, dass die Einberufung von russischen Reservisten innerhalb der nächsten zwei Wochen beendigt sein wird. "Ich denke, dass in etwa zwei Wochen alle Mobilisierungsaktivitäten abgeschlossen sein werden", sagt Putin auf einer Pressekonferenz in Kasachstan. 222.000 von 300.000 Reservisten seien bereits mobilisiert worden. Russland plane "vorerst" keine weiteren großen Luftangriffe auf die Ukraine.

02:13 Uhr | USA stocken Militärhilfen für die Ukraine auf

Abwehrrakete startet von Militärfahrzeug.
Himars sind präzise US-Mehrfachraketenwerfer mit hoher Reichweite, die es den ukrainischen Streitkräften ermöglichen, weiter von der Front entfernte russische Ziele anzugreifen. Bildrechte: IMAGO / ZUMA Wire

Die USA gewähren der Ukraine weitere Militärhilfe. Kiew soll unter anderem Artilleriegeschosse, Panzerabwehr-Waffen und Fahrzeuge bekommen. Darunter sei auch zusätzliche Munition für die Himars-Mehrfachraketenwerfer. Die Regierung in Washington erklärte weiter, das Hilfspaket habe einen Wert von bis zu 725 Millionen Dollar. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar hätten die USA damit fast 18 Milliarden Dollar als Unterstützung für die Ukraine zugesagt.

00:49 Uhr | Tadschikischer Präsident kritisiert Putin

Bei einem Gipfeltreffen Russlands mit fünf Ex-Sowjetrepubliken hat sich Kremlchef Wladimir Putin Kritik an dem Vorrang Moskaus anhören müssen. Der tadschikische Präsident Emomalij Rachmon sagte, Russland dürfe die Interessen der kleineren Länder nicht wie zu sowjetischen Zeiten übergehen. Russland sieht sich immer noch als Ordnungsmacht für Zentralasien. Beobachter deuten die Kritik des Tadschiken auch als Zeichen eines Machtverlusts Moskaus wegen des Kriegs gegen die Ukraine.

00:05 Uhr | Selenskyj meldet Fortschritte bei Reparatur an Energieanlagen

Die Ukraine meldet nach dem massiven Raketenbeschuss in der vergangenen Woche Fortschritte bei der Reparatur von Energieanlagen. 15 Objekte seien bisher wieder instandgesetzt worden, teilte Präsident Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache mit. In vielen Regionen habe man die Stromversorgung wiederherstellen können, erklärte Selenskyj.

00:00 Uhr | Newsblog am Samstag, 15. Oktober 2022

Guten Morgen, in unserem Newsblog halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen im Krieg in der Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier.

Quellen: u.a. AFP, dpa, Reuters, MDR:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Das Nachrichtenradio | 15. Oktober 2022 | 06:00 Uhr

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