Verkündigungssendung Das Wort zum Tag bei MDR SACHSEN | 25. - 31.07.2022

Täglich hören Sie das Wort zum Tag. Montags bis freitags gegen 5:45 Uhr und 8:50 Uhr, am Sonnabend gegen 8:50 Uhr, sonntags 7:45 Uhr. Das Wort zum Tag spricht in dieser Woche Pfarrer Andreas Martin, am Sonntag Pfarrer Holger Treutmann.

Sonntag, 31.07.2022: Zeitlos gültig

Holger Treutmann 11 min
Bildrechte: Holger Treutmann
11 min

gesprochen von Pfarrer Holger Treutmann

MDR SACHSEN So 31.07.2022 07:45Uhr 10:57 min

Audio herunterladen [MP3 | 10 MB | 128 kbit/s] Audio herunterladen [MP4 | 20 MB | AAC | 256 kbit/s] https://www.mdr.de/sachsenradio/podcast/wort/audio-2090544.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Audio

Sonnabend, 30.07.2022: Maria

Sie kennen doch sicher Zungenbrecher, liebe Hörerinnen und Hörer. Ein solcher lautet – ich spreche ihn vorsichtshalber jetzt langsam: "Ein Glück, dass Gott die Glocke goss. Gott goss die Glocke." Ups, fast hätt' ich's "verglockt", ääh, verbockt meinte ich natürlich.

Logo MDR 2 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
2 min

gesprochen von Andreas Martin

MDR SACHSEN Sa 30.07.2022 08:50Uhr 02:19 min

Audio herunterladen [MP3 | 2,1 MB | 128 kbit/s] Audio herunterladen [MP4 | 4,2 MB | AAC | 256 kbit/s] https://www.mdr.de/sachsenradio/podcast/wort/audio-2083772.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Audio

Hat denn Gott je eine Glocke gegossen? So viel ich weiß, waren es im christlichen Abendland Mönche, die für ihre Klöster Glocken gossen, die zum Gebet rufen sollten. Stimmt. Aber mit dem Satz, dass Gott ein Glockengießer sei, ist wohl eher etwas Übertragenes gemeint. Gott hat eine Botschaft für die Welt, für die Menschen, für jede und jeden von uns. Er hat sie in der heiligen Schrift, der Bibel, niedergelegt, aber auch durch das Zeugnis und Beispiel von Menschen, die in langer Tradition diese Botschaft weitergeben, die helfen, die Worte des Schrift recht zu verstehen und für das Leben zu deuten. In diesem Sinne gibt es eine erste Glocke, die Gott gegossen hat, einen Menschen, der in besonderer Weise das Wort, den Sohn Gottes, in die Welt gebracht hat: Die Mutter des Logos, eben dieses Sohnes, des Wortes Gottes, den wir als Jesus Christus kennen. Der Name dieser "Verkündigungsglocke" ist Maria.

Glocken, besonders Kirchenglocken haben, wie schon bekannt, Namen. Ihr Name ist Programm. Maria ist geradezu das Urbild einer Glocke: Sie ist bestimmt vom Schweigen. Nur wenige Worte sind von ihr in den Evangelien überliefert. Aber wenn sie sprach, hatte es Bedeutung: "Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort", sagt sie zum Engel Gabriel und tut damit den Willen Gottes. "Sie haben keine Wein mehr" – mit diesen Wort macht sie auf die Not der Menschen aufmerksam, und Jesus greift ein und hilft. Oft heißt es, dass sie die Worte Gottes in ihrem Herzen bewahrt und erwägt. Spricht man Maria dann an, wenden wir uns an sie, dann erklingt geradezu die Stimme Gottes selbst, der diese Glocke gegossen hat!

Das Wort zum Tag spricht in dieser Woche:

Kurzbiografie Holger Treutmann

Holger Treutmann

1963 in Springe bei Hannover geboren | verheiratet | 2 Kinder | Studium in Bethel, Göttingen, Berlin | 1989 1. Theologisches Examen in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover | 1989-1993 Pharmareferent bei Astra-Chemicals Wedel/Hamburg | 1993-1995 Vikariat in Bröckel bei Celle | 1995 2. Theologisches Examen in der Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannover | 1995 Wechsel in die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen | 1995-1999 Pfarrer in Eibenberg-Kemtau und Chemnitz-Reichenhain | 1999-2005 Pfarrer in St.-Pauli-Kreuz-Gemeinde Chemnitz | 2006 - Januar 2016 Pfarrer der Frauenkirche in Dresden | Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Notfallseelsorge Dresden | seit Februar 2016 Senderbeauftragter der Ev. Kirchen beim MDR und Rundfunkbeauftragter der Ev.-Lutherischen Landeskirche Sachsens

Kurzbiografie Pfarrer Dr. Andreas Martin

Pfarrer Dr. Andreas Martin

geboren am 2. Juli 1957 in Greiz | erlernter Beruf: Bautischler | Studium "Mathematische Methoden und Datenverarbeitung in der Wirtschaft" | 1985 Abschluss als Diplomwirtschafter | 1998 Magisterstudium "Katholische und evangelische Theologie und Philosophie | von 2004-2006 Mitarbeiter im "St. Benno Verlag" | parallel Dissertation an der TU Dresden, Religionsphilosophie | ab Oktober 2006 Diplomstudien-Tagung Katholische Theologie und Dissertation im Fach Theologie an der Universität Erfurt | 2009 Diakonweihe und Dienst in Radebeul | 2010 Promotion zum Dr. theol. | 2010 bis 2015 Pfarrer in Altenburg/Thüringen | 2016-2020 Pfarrer in Markkleeberg und Leipzig | seit Oktober 2020 Caritasrektor des Bistums, er ist zuständig für die geistliche Begleitung und religiöse Weiterbildung von Mitarbeitern der Diözesancaritas | zudem priesterliche Dienste in der Pfarrei Meißen.

Verantwortlich für Verkündigungssendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wie das Wort zum Tag...

... sind die Senderbeauftragten der evangelischen Landeskirchen, der evangelischen Freikirchen bzw. der römisch-katholischen Kirche.