Motorsport | Tourenwagen DTM kehrt auf den Sachsenring und nach Oschersleben zurück

Die Motorsportfans in Mitteldeutschland dürfen sich im kommenden Jahr zwei Termine dick im Kalender anstreichen, denn die traditionsreiche DTM macht 2023 endlich wieder auf dem Sachsenring und in Oschersleben Station.

Alain Menu (li., Schweiz / Opel-Euroteam) führt das Fahrerfeld nach dem Start an Motorsport LM Herren Deutsche Tourenwagen Meisterschaft 2002
2002: Der Schweizer Alain Menu im Opel (li.) führt das Feld in der ersten Kurve am Sachsenring vor Laurent Aiello und Bernd Schneider an. Bildrechte: IMAGO / Thomas Melzer

Bernd Schneider (Deutschland / AMG) in seinem Mercedes Motorsport LM Herren Deutsche Tourenwagen Meisterschaft 2002
Lang, lang ist's her: AMG-Mercedes-Pilot Bernd Schneider beim DTM-Rennen 2002 auf dem Sachsenring. Bildrechte: IMAGO / Pakusch

Die DTM kehrt im neuen Jahr an gleich zwei Wochenenden nach Mitteldeutschland zurück. Die traditionsreiche Rennsportserie wird 2023 sowohl in der Motorsportarena Oschersleben als auch auf dem Sachsenring in Hohenstein-Ernstthal (8.-10. September) aufschlagen. Oschersleben ist dabei vom 26. bis 28. Mai sogar Austragungsort des Saisonauftaktes. Ebenfalls im Programm steht der Brandenburger Lausitzring (18.-20. August). Insgesamt sind derzeit acht Rennen geplant, sechs davon in Deutschland sowie im niederländischen Zandvoort und österreichischen Spielberg.

"Das Herz der DTM schlägt in Deutschland"

Während in Oschersleben zuletzt 2015 ein DTM-Rennen stattfand, liegt das Tourenwagen-Gastspiel auf dem Sachsenring bereits zwei Jahrzehnte zurück – 2002 siegte in beiden Läufen der Franzose Laurent Aiello im Abt-Audi TT. AMG-Mercedes-Pilot Bernd Schneider wurde damals Dritter und Zweiter.

Tom Blomqvist und Augusto Farfus, 2015
2015: Sieger Tom Blomqvist (li.) und der Zweitplatzierte Augusto Farfus (re.). umarmen sich im Ziel in Oschersleben. Bildrechte: IMAGO / Christian Schroedter

"Die DTM genießt internationales Ansehen und einen über die Grenzen hinaus hervorragenden Ruf – doch das Herz der DTM schlägt in Deutschland. Uns war es ein großes Anliegen, kurz nach dem Erwerb der Markenrechte, für die Teams eine Planungssicherheit zu schaffen. Wichtig war dabei, dass wir uns auf den Kernmarkt konzentrieren", sagte ADAC-Sportpräsident Gerd Ennser. Der ADAC hat sich dabei die Markenrechte an der DTM vom bisherigen Chef Gerhard Berger gesichert und will sie Serie zu seinem Motorsport-Aushängeschild aufpolieren.

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mhe/pm

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 09. Dezember 2022 | 17:45 Uhr

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