Radsport | Bahnrad Olympia-Gold im Blick: Teamsprint-Weltmeisterin Grabosch wechselt nach Cottbus

Pauline Grabosch kennt den Erfolg: Dreimal wurde sie bisher Weltmeisterin im Teamsprint. Nun will sie neue Akzente setzen und wechselt von Erfurt nach Cottbus in eine starke Trainingsgruppe. Olympia-Gold ist das Ziel.

Pauline Grabosch
Wechselt von Erfurt nach Cottbus: Pauline Grabosch. (Archiv) Bildrechte: imago/Annegret Hilse

Die dreimalige Teamsprint-Weltmeisterin Pauline Grabosch hat sich der Bahnrad-Trainingsgruppe mit den Olympia-Zweiten Emma Hinze und Lea Sophie Friedrich in Cottbus angeschlossen. Das Trio gewann im Herbst 2021 bereits den WM-Titel im Teamsprint im neuen Format mit drei Fahrerinnen und will nun bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris nach Gold greifen.

Grabosch, Pauline Sophie; Friedrich, Lea Sophie; Hinze, Emma; Roubaix
Pauline Grabosch, Lea Sophie Friedrich und Emma Hinze holten 2021 in Roubaix WM-Gold. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Sirotti

Vor dem Wechsel trainierte die gebürtige Magdeburgerin Grabosch in Erfurt. "Natürlich schaue ich etwas wehmütig zurück nach Erfurt. Ich hoffe aber, dass die Trainingsgruppe neue Anreize birgt. Es lief in Erfurt nichts falsch, es geht vielmehr darum, neue Ressourcen zu finden", sagte Grabosch. Die 24-Jährige hatte seit 2016 in Erfurt trainiert und 2018 ihren ersten WM-Titel in der Elite gewonnen. 2020 holte sie dann ihr zweites WM-Gold.

Bundestrainer Uibel: "Es geht um Gold"

Lea Sophie Friedrich war bereits Mitte 2021 aufgrund der guten Bedingungen in Cottbus von Schwerin in die Lausitz gegangen. Die stark besetzte Sprint-Frauentrainingsgruppe habe nun alle Möglichkeiten in Richtung der Olympischen Spiele 2024, sagte der langjährige Bundestrainer und neue Bundesstützpunktleiter Detlef Uibel. "Wir wollen unsere Frauen nicht unter Druck setzen, aber natürlich wäre es untertrieben zu sagen, wir wollen in Paris um eine Medaille fahren. Es geht um Gold - und auch das wird kein Selbstläufer", meinte er.  

jmd/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 19. Juli 2022 | 19:30 Uhr

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