"SpiO"-Talk Ehemaliger Radprofi Marcus Burghardt startklar für "European Peace Ride"

An diesem Wochenende startet die "European Peace Ride". Sie führt in Anlehnung an die Friedensfahrt durch Polen, Tschechien und endet in Chemnitz. Mit dabei ist auch der frühere Radprofi Marcus Burghardt. Wir sprachen mit dem 39-Jährigen im "SpiO"-Talk.

SpiO-Talk mit Marcus Burghardt 12 min
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Do 01.09.2022 10:57Uhr 12:12 min

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Das ist Werbung für den Radsport. An diesem Wochenende startet die "European Peace Ride" im polnischen Wroclaw, führt über Mlada Boleslav in Tschechien und endet in Chemnitz. Promintester Teilnehmer des "Jedermannrennens" ist der frühere Radprofi Marcus Burghardt. Wir sprachen mit dem 39-Jährigen im "SpiO"-Talk.

"Die Friedensfahrt war die Tour de France des Osten"

Anfang des Jahres musste Marcus Burghardt seine aktive Karriere beenden. Am kommenden Wochenende steigt der gebürtige Zschopauer wieder aufs Rad beim "European Peace Ride", wobei an alte Friedensfahrttraditionen angeknüpft werden soll. Als kleiner Junge hatte Burghardt an der Strecke gestanden und bedauert es bis heute, dass er "da nie mitfahren konnte. Die Friedensfahrt war die Tour de France des Ostens."

Karriereende: "Absolut richtige Entscheidung"

Rückblickend war es für Burghardt die "absolut richtige Entscheidung", die Laufbahn zu beenden. Auslöser war die Polen-Rundfahrt im letzten Jahr, als er sich bei einem Sturz die Hand zertrümmerte.

Marcus Burghardt
Marcus Burghardt fuhr zuletzt für das Team Bora-hansgrohe. (Archiv) Bildrechte: imago images/Eibner

Jetzt sucht er neue Herausforderungen. So hat der 39-Jährige eine Position beim Bund Deutscher Radfahrer inne, organisiert einen Radmarathon und widmet sich wieder mehr dem RSV Marcus Burghardt Junior Team, das er 2007 gemeinsam mit Klaus Fischer gegründet hat.

"Jeder sollte seine Geschwindigkeit finden"

Als die Organisatoren des "European Peace Ride" ihn ansprachen, war Burghardt sofort Feuer und Flamme. "Besonders der Kontakt zu den Sportlern ist ganz wichtig. Und man trifft auf alte Bekannte", sagte er im Talk. 120 Frauen und Männer werden die Tour in Angriff nehmen, insgesamt müssen 430 Kilometer bewältigt werden. "Es ist schon eine Herausforderung. Es sollte schon für jeden passen. Jeder sollte seine Geschwindigkeit finden, die für ihn angenehm ist", bekräftigte Burghardt.

"Eine schöne Sache, der Stadt etwas zurück geben zu können"

Der Zielort Chemnitz hat für den elffachen Tour-de-France-Teilnehmer eine ganz besondere Bedeutung. Burghardt betonte: "Ich bin in der Nähe von Chemnitz aufgewachsen, bin mit 13 Jahren auf das Sportinternat in Chemnitz gekommen. Dort wurde der Grundstein für meinen Erfolg gelegt. Deshalb unterstütze ich auch das Anliegen der Chemnitzer zur Kulturhauptstadt 2025 sehr gern. Eine schöne Sache, der Stadt etwas zurück geben zu können."

 jmd

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 01. September 2022 | 10:00 Uhr

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