Basketball | BBL Nach Corona-Ausbruch: So geht es bei den Niners Chemnitz weiter

Nach dem massiven Corona-Ausbruch hoffen die Basketballer der Niners Chemnitz so schnell wie möglich in den Spielbetrieb einsteigen können. Schon jetzt steht fest, dass die kommenden Wochen und Monate eine enorme Belastung werden.

Trainer Rodrigo Pastore am Spielfeldrand
Die Niners Chemnitz und Trainer Rodrigo Pastore wurden vor dem Bundesliga-Start von einem Corona-Ausbruch im Team zurückgeworfen. Bildrechte: IMAGO / HMB-Media

Dem Abenteuer in der Qualifikation für die Champions League folgte wenige Tage später die große Ernüchterung. Die steigende Corona-Welle hat die Basketballer der Niners Chemnitz mit voller Härte getroffen. Nahezu die gesamte Mannschaft wurde positiv getestet. Der für Dienstag (04.10.2022) geplante Bundesliga-Auftakt gegen Heidelberg fällt ins Wasser. Nun hoffen die Niners am Sonntag gegen Bayern München antreten zu können.

Niners planen Trainingseinstieg am Donnerstag

Den betroffenen Spielern gehe es insgesamt gut, erklärte Niners-Pressesprecher Matthias Pattloch auf Anfrage von Sport im Osten. Einige zeigen nach wie vor leichte Erkältungssymptome. Entscheidend werden die weiteren Entwicklungen in den nächsten Tagen werden. Frühestens am Donnerstag, nach Ablauf der fünftägigen Quarantäne, kann die Mannschaft wieder ins Teamtraining einsteigen, ehe es am Sonntag zum 3. Spieltag nach München gehen soll. Stehen auch dann nicht genügend gesunde Spieler zur Verfügung, muss das Spiel wohl erneut verlegt werden.

Nachholpartien werden zur "Herausforderung"

Bereits jetzt steht fest, dass sich der Corona-Ausbruch auch in den kommenden Wochen und Monaten bemerkbar machen wird. Nachdem schon der ursprüngliche Auftakt am 2. Oktober verlegt werden musste, weil rund um die Heimspielstätte von BG Göttingen zahlreiche Weltkriegsbomben vermutet wurden, haben die Niners bereits zwei Nachholpartien zu absolvieren. Die Belastung in den anstehenden englischen Wochen wird zu einer "Herausforderung", so Pattloch. Zumal die Chemnitzer auch international im FIBA Europe Cup vertreten sind.

Der Corona-Ausbruch ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die jüngste Reisen der Niners im Rahmen der Champions-League-Qualifikation zurückzuführen. Beim Turnier in Skopje war man bis ins Finale gestoßen. Während der Rückreise befand sich die gesamte Mannschaft über mehrere Stunden gemeinsam auf engstem Raum, sagte Pattloch. Es sei "naheliegend", dass die zahlreichen Infektionen daher stammen.

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red

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Steffen Herhold, Geschäftsführer Niners Chemnitz, im Interview Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Sportblock | 04. Oktober 2022 | 14:40 Uhr

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