Eishockey | DEL2 Klare Niederlagen für Crimmitschau und Weißwasser - Eislöwen verlieren in Overtime

24. Spieltag

Es war kein erfolgreicher Sonntag für die mitteldeutschen Eishockeyclubs. Die Eispiraten Crimmitschau haben in Kassel zumindest kurz vor einer dicken Überraschung träumen dürfen, bei den Eislöwen hielt sich die Hoffnung gegen Kaufbeuren bis in die Verlängerung. Die Lausitzer Füchse waren indes zu ungefährlich in Regensburg.

Torwart Ilya Sharipov (Eispiraten Crimmitschau) macht Bekanntschaft mit dem Puck.
Torwart Ilya Sharipov (Eispiraten Crimmitschau) - einer der Besten an diesem Tag. Bildrechte: IMAGO

Crimmitschau unterliegt beim Spitzenreiter trotz Führung

Nach dem erlösenden 5:2-Sieg am vergangenen Freitag (2.12.2022) wollten die Crimmitschauer am Sonntag bei den Kassel Huskies nachlegen. Doch daraus wurde nichts. Am Ende stand eine 1:4-Niederlage (0:1, 2:0, 2:0) zu Buche, weil der Gegner einfach zu stark war.

Die Mannen von Cheftrainer Bazany erwischten einen Traumstart und gingen nach vier Minuten in Führung. Lemay drückte die Scheibe im dritten Nachschuss über die Linie. Der Treffer gab Selbstvertrauen. Defensiv sicher und mit viel Zug zum Tor überraschten die Sachsen den Spitzenreiter sichtlich und gingen mit der knappen Führung in die erste Pause.

Kassel kam deutlich stärker zurück und drehte das Spiel innerhalb von 60 Sekunden mit einem Doppelpack. Keeper Sharipov war es zu verdanken, dass der Rückstand nicht noch deutlicher ausfiel. Crimmitschau hielt kämpferisch dagegen, war spielerisch aber unterlegen. Trotzdem stand es wenige Minuten vor dem Schluss weiter nur 1:2. Crimmitschau riskierte nun alles und nahm Sharipov vom Eis. Doch das Überzahlspiel nutzte nichts. Im Gegenteil: Kassel traf zwei Mal das leere Tor und gewann am Ende mit 4:1. Crimmitschau bliebt damit auf dem vorletzten Platz.

Lausitzer Füchse verlieren beim Tabellennachbarn Regensburg

Die Lausitzer Füchse haben ihren Schwung aus dem Sensationssieg gegen Spitzenreiter Kassel nicht mit in die Partie gegen Tabellennachbar Regensburg nehmen können. Bei den Eisbären verloren die Sachsen mit 1:3 (0:2, 1:0, 0:1) - es ist dasselbe Ergebnis, wie vor wenigen Wochen in Weißwasser. Regensburg rutscht durch den Sieg auf Rang sieben, Crimmitschau belegt Rang neun.

Regensburg stellte die Weichen früh auf Sieg und ging durch Ontl (6.) und Trivino (14.) schon in der Anfangsviertelstunde mit 2:0 in Führung, während die Füchse diese Phase schlicht verschliefen. Der Anschlusstreffer gelang Weißwasser in der 23. Minute durch Breitkreuz in Unterzahl, der sich den Puck sicherte und frech über die Linie drückte. Im Anschluss blieb Weißwasser aber wieder zu harmlos vor dem Tor und musste mitansehen, wie Ontl in der Schlussminute den Puck im leeren Tor der Füchse versenkte.

im Bild Johannes Krauß, Kaufbeuren, 25, und Tom Knobloch Dresden, 67.
Harter Fight in Kaufbeuren, am Ende stehen die Eislöwen Dresden aber nur mit einem Punkt da. Bildrechte: IMAGO/Nordphoto

Eislöwen müssen sich in Kaufbeuren geschlagen geben

Beim Tabellenzweiten ESV Kaufbeuren gab es für die Dresdner Eislöwen kein Happy End. In der Overtime unterlagen die Eislöwen mit 0:1 (0:0, 0:0, 0:0).

In einer sehr defensiv geprägten Partie hatten die Favoriten aus Kaufbeuren lange Probleme gegen die Dresdner Abwehr. Schwendener im Tor der Eislöwen musste nur neun Torschüsse auf seinen Kasten ertragen, Meier auf der Gegenseite immerhin 14 Schüsse. Dennoch war es der ESV, der am Ende durch ein Blitztor in der Overtime von Gorcik nach nur 1:18 Minuten den Siegtreffer erzielte. Dresden bleibt durch den Punkt dennoch auf dem sechsten Tabellenrang.

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red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 04. Dezember 2022 | 21:45 Uhr

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