Wendesaison: Die DDR-Oberliga 1989/90

Jubiläum

Peter Duckes Karriere in Bildern

Peter Ducke
Sie nannten ihn Sturkopf und Rebell, Individualist und Selbstdarsteller - für die meisten aber war er nur der "Schwarze Peter": Peter Ducke, der Ballstreichler, der schwarzhaarige Wunderstürmer vom FC Carl Zeiss Jena. Am 14. Oktober ist er 80 Jahre alt geworden. Bildrechte: IMAGO / Christian Schroedter
Peter Ducke am Ball
Mit den Thüringern holte Peter Ducke 1963, 1968 und 1970 den DDR-Meistertitel, hinzu kamen drei FDGB-Pokalsiege und die Torjägerkanone 1963. Bildrechte: imago/Werner Schulze
MAnnschaftsfoto FC Carl Zeiss Jena, 1970
Die Meistermannschaft von 1970 mit Peter Ducke (5. v.l. hintere Reihe) und Roland Ducke (1 v.r. mittlere Reihe). Bildrechte: IMAGO / Werner Schulze
Peter Ducke mit Ehefrau Ute, Tochter Nicole und seinem Sohn.
Peter Ducke mit Frau, Tochter und Sohn. Harmonie war ihm beim Fußball nicht wichtig. Er eckte oft an und nahm sich seine Freiheiten: "Ich wollte immer künstlerisch tätig sein." In Georg Buschner, langjähriger Trainer des FC Carl Zeiss und der DDR-Nationalmannschaft, hatte er allerdings auch einen mächtigen Fürsprecher. Trotz seiner Probleme im SED-Staat wäre eine Flucht nie für ihn in Frage gekommen. Bildrechte: IMAGO / Werner Schulze
Peter Ducke vom Carl Zeiss Jena
Mit dem Ende der Spielzeit 1976/77 endete auch die aktive Karriere von Peter Ducke. Inzwischen lebt er in Großschwabhausen bei Apolda und kümmert sich bis heute um den Fußballnachwuchs. Bildrechte: Deutsches Rundfunkarchiv
Peter Ducke
Sie nannten ihn Sturkopf und Rebell, Individualist und Selbstdarsteller - für die meisten aber war er nur der "Schwarze Peter": Peter Ducke, der Ballstreichler, der schwarzhaarige Wunderstürmer vom FC Carl Zeiss Jena. Am 14. Oktober ist er 80 Jahre alt geworden. Bildrechte: IMAGO / Christian Schroedter
Peter Ducke steht vor seinem ehemaligen Wohnhaus in Schoenebeck.
Hier wurde der kleine Peter groß, in Schönebeck. Hier begann auch die Fußballerkarriere, die ihn dann ab 1959 auch nach Jena führen sollte. Bildrechte: IMAGO / Christian Schroedter
Olympische Spiele 1972: Spiel um Platz 3 zw. UdSSR - DDR, Peter Ducke, dahinter Torwart Jürgen Croy macht Shakehands mit einem sowjetischen Spieler.
Der größte Erfolg im Nationalmannschaftstrikot für Peter Ducke: Bronze bei den Olympischen Spielen in München 1972. Im Spiel um Platz 3 gab es gegen die Sowjetunion ein 2:2 nach Verlängerung. Ein Elfmeterschießen war nicht vorgesehen, also erhielten beide Mannschaften die Bronzemedaille. Bildrechte: IMAGO / Sven Simon
Schuß von Peter Ducke
Gebremst durch eine Verletzung, verpasste Peter Ducke den legendären 1:0-Sieg der DDR gegen die BRD bei der WM 1974. Hier zieht er beim 1:1 gegen Argentinien ab. Bildrechte: imago/Werner Schulze
Peter Ducke und Hans Bert Matoul
Die WM wurde zu einer großen Enttäuschung. Nach Verletzungsproblemen drückte er meist die Bank. "Es war kein schöner Abgang." Bildrechte: imago/Werner Schulze
Peter Ducke im Kinder-Fußball-Camp
Peter Ducke ist auch weiter am Ball, arbeitet jedes Jahr mit jungen Talenten bei Fußballcamps zusammen. Hier in Schönebeck. Bildrechte: imago sportfotodienst
Peter Ducke jongliert mit dem Ball im Ernst Abbe Sportfeld.
Zur Lage bei Carl Zeiss Jena sagt er vor ein paar Jahren: "Ob sie 1. 2., 3., oder 4. Liga spielen, darum geht's mir nicht. Wieso und warum sie dort spielen, das ist für mich ein Grund, ernsthaft nachzudenken. Es gibt viele andere Leute, die sagen, wir denken schon ernsthaft nach. Aber nach vier, fünf, sechs, zehn Jahren hat sich immer noch nichts verändert. Das ist ja das Schlimme." Bildrechte: IMAGO / Bild13
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DDR-Oberliga: Zaunfahnen und Fanclubs

In der DDR-Oberliga und im DDR-Fernsehen waren Sie nur selten und meist verschwommen zu sehen: Die Zaunfahnen der Fanclubs. Wir haben ein paar aus der Wendesaison 1989/90 rausgesucht. Erkennen Sie welche?

Zaunfahnen Oberliga
FC Carl Zeiss Jena: Fanclub Vacha Carl Zeiss Jena tat sich 1989/90 schwer. Die Fans blieben treu. Zum Anfang unserer Galerie haben wir die Zaunfahne eines Fanclubs aus dem thüringischen Vacha, das "an der Zonengrenze zur BRD" (Hessen) liegt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zaunfahnen Oberliga
Dynamo Dresden: Fanclub Zabeltitz Dass die Zabeltitzer Zaunfahne direkt neben der von Großenhain hängt, ist sicher kein Zufall. Denn das Dorf liegt in der Nähe der sächsischen Stadt. 2009 wurde Zabeltitz sogar eingemeindet. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zaunfahnen Oberliga
Stahl Brandenburg: Premnitzer Haie Diese Szene ist etwas Besonderes: Denn hier folgte gleich ein direkt verwandelter Eckball. Erzielt von Stahl Eisenhüttenstadts Maik Schulz. Und die Premnitzer Haie sahen es aus nächster Nähe. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zaunfahnen Oberliga
Energie Cottbus: Powerplay Das "Powerplay" von Energie Cottbus fand vor allem im eigenen Stadion statt. Denn da blieben die Lausitzer in der Wendesaison (wie der FCK) ungeschlagen: 9 Siege, 4 Remis. Auswärts dagegen gingen 9 von 13 Spielen verloren. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zaunfahnen Oberliga
FC Karl-Marx-Stadt Schlicht und farblich schön ist diese Zaunfahne. Welcher Fanclub da dahinter stand? Vielleicht ist es aber auch nur ein einzelner FCK-Fan. Das farbliche Zusammenspiel mit den FCK-Trikots jedenfalls ist beeindruckend. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zaunfahnen Oberliga
1. FC Magdeburg: Fanclub Cracau Viel Ähr' auf der Zaunfahne - viel Ehr' bei "Sport im Osten". Cracau liegt übrigens nicht in Polen oder so, sondern ist ein Stadtteil von Magdeburg. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zaunfahnen Oberliga
FC Carl Zeiss Jena: Fanclub Vacha Carl Zeiss Jena tat sich 1989/90 schwer. Die Fans blieben treu. Zum Anfang unserer Galerie haben wir die Zaunfahne eines Fanclubs aus dem thüringischen Vacha, das "an der Zonengrenze zur BRD" (Hessen) liegt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zaunfahnen Oberliga
Dynamo Dresden: Die Böcke "Die Böcke" aus Dresden gibt es noch heute. Ob der Fanclub die hier zu sehende Zaunfahne noch besitzt? Vielleicht schicken Sie uns ein besseres Foto. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zaunfahnen Oberliga
BFC Dynamo Dass der hinter dieser Zaunfahne steckende Fanclub "Berliner Fanclub" heißt, ist eher unwahrscheinlich. Die ausgewählte Schriftart aber dürfte einzigartig sein. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zaunfahnen Oberliga
HFC Chemie: The Cooks / Rot-Weiße Strapse Bei diesen beiden HFC-Fanclubs hoffen wir besonders auf eine Rückmeldung. Denn wie diese auf ihre Namen gekommen sind, interessiert uns wirklich brennend! Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zaunfahnen Oberliga
Energie Cottbus: Power Station Viele Zaunfahnen senden ja Grüße an die Lieblinge auf dem Rasen. Dass aber ein Slogan mitgeliefert wird, wie bei diesem Cottbusser Banner, ist eher ungewöhnlich. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zaunfahnen Oberliga
Dynamo Dresden: Fanclub Römer Auch bei diesem Fanclub könnte die Geschichte der Namensgebung interessant sein. Vielleicht hat ja der Falco-Song "Junge Römer" dazu beigetragen? Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zaunfahnen Oberliga
HFC Chemie: Red Wings Oh-oh! Mit dem Namen hätte es ein Fanclub heute schwer in Halle/S. Aber vielleicht gibt es ihn heute trotzdem noch? Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zaunfahnen Oberliga
FC Carl Zeiss Jena: Fanclub Weißenfels Locker eine Autostunde, wahrscheinlich mehr, brauchten die Weißenfelser FCC-Fans bis zum Ernst-Abbe-Sportfeld. Vielleicht sind sie aber auch mit dem Boot gefahren - beide Städte liegen an der Saale ;-) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zaunfahnen Oberliga
1. FC Magdeburg: Fanclub Stendal Auch zwischen Magdeburg und Stendal lagen damals ein bis zwei Autostunden - je nach Gefährt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zaunfahnen Oberliga
Das hier war vielleicht die längste Zaunfahne der DDR-Oberliga. Welchen West-Klub die HFC-Fans vielleicht gut fanden, kann man zumindest erahnen. Der 18.11. bleibt aber ein komplettes Rätsel. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zaunfahnen Oberliga
FC Karl-Marx-Stadt: Fanclub Bernsdorf-City Liebevoll gebastelt, tolle Handarbeit - diese Zaunfahne ist gelebter DDR-Fußball. Zuerst dachten wir, es heißt Wernsdorf, aber nach dem Hinweis eines Fans wissen wir es jetzt besser. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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