Fußball | Bundesliga RB Leipzig verliert in Berlin und bleibt sieglos

3. Spieltag

Nach zwei Remis zum Ligastart hat RB Leipzig nun beim 1. FC Union Berlin verloren. Die 1:2 (0:2) Niederlage war verdient, weil RB in den entscheidenden Szenen nicht gut verteidigte und offensiv aus dem Spiel zu ungefährlich war.

FC Union Berlin vs RB Leipzig
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RB Leipzig hat das Bundesligagastspiel beim 1. FC Union Berlin mit 1:2 (0:2) verloren.

Leipzig kommt besser ins Spiel

In den ersten Minuten bestimmten die Gäste die Partie. Union zog sich tief zurück und begann erst ab der Mittellinie zu pressen. Die spielstarken Leipziger konnten so ein gefälliges Kombinationsspiel aufziehen. Die Eisernen versuchten, diesen Spielfluss mit vielen Fouls zu unterbinden. Ein solches haben die meisten Fans der Sachsen wohl auch in der 13. Minute gesehen: Timo Werner entwischte seinem Gegenspieler und dribbelte in den Strafraum. Dabei kam er im Zweikampf mit Union-Kapitän Christopher Trimmel zu Fall. Schiedsrichter Aytekin entschied sich sofort dafür, weiterspielen zu lassen. Ursächlich für Werners Sturz war der eine Berührung an der Schulter. Als Werner bereits auf dem Weg in Richtung Boden war, trat Trimmel im in die Hacken.

FC Union Berlin vs RB Leipzig
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Große Chancen auf beiden Seiten

Die erste große Chance der Partie bot sich zwei Minuten darauf den Gastgebern. Nach einer Flanke schoss Ryerson aus 15 Metern flach aufs Tor. Siamakan blockte auf der Linie. In der 19. Minute kam dann RBL zur ersten Großchance. Kampl verlagerte den Ball klug auf die ballferne Außenbahn. Weil Union schnell verschieben musste, konnte Werner den Verteidigern in einer Lücke entwischen. Nach einem Steilpass von Henrichs schlenzte er den Ball über Rönnow, aber traf nur den Pfosten (19.).

FC Union Berlin vs RB Leipzig
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Union spielt für RB zu schnell

RB Leipzig bestimmte weiter das Spiel, kam aber nicht zielstrebig zu Abschlüssen. Ganz anders die Hauptstädter: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld spielte Union in der 32. Minute einen schnellen Konter über Sheraldo Becker und Jordan Siebatcheu, der zum 1:0 einschob. Sieben Minuten später folgte eine ähnliche Szene. Andras Schäfer gewann gegen Laimer den Ball, setzte Siebatcheu ein, der Becker steil schickte. Begünstigt vom passiven Abwehrverhalten seines Gegenspielers Gvardiol marschierte der Angreifer in den Strafraum und schlenzte zum 2:0 in den Winkel (38.). Von Ballbesitz bis Abschluss brauchte Union in beiden Szenen nicht mehr als zwölf Sekunden.

Union Berlin vs RB Leipzig
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Nach der Pause fällt RB wenig ein

Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielverlauf - und Union verdiente sich den Sieg. Leipzig hatte zwar weiter mehr Ballbesitz, es fehlten jedoch die Ideen gegen die kompakt gestaffelte und mit viel Einsatz verteidigende Berliner Defensive. Union war durch Konter gefährlich. Siebatcheu (59.) hatte die Entscheidung auf dem Fuß. Erst Leipzigs elfte Ecke bescherte den Gästen in der 84. Minute durch Orban der Anschluss - zu spät.

Stimmen zum Spiel

Domenico Tedesco 1 min
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Domenico Tedesco: "Es war unser Ziel, Bälle zu verlagern und immer wieder über die Flügel zu kommen. Wir waren über die Anfangsphase hinaus gut im Spiel und hatten durch Timo die Riesen-Gelegenheit zur Führung. Dann bekommen wir die zwei Gegentore dicht hintereinander."

Urs Fischer: "Bereitschaft, Kompaktheit und gutes Umschalten, da war die Mannschaft heute sehr präzise und gut. Die Jungs haben unheimlich gut gegen den Ball gearbeitet. Vielleicht hätte ich mir den einen oder anderen besseren Konter gewünscht, aber auch so bin ich sehr zufrieden."

top/sid

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RB-Trainer Rose
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4 min

RB-Leipzig-Trainer Marco Rose sah beim 1:1 seiner Mannschaft gegen den FC Bayern München zwei unterschiedliche Halbzeiten. Am Ende habe RB sogar die Chance zum Sieg gehabt.

Sa 21.01.2023 11:22Uhr 03:50 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-rb-leipzig-fc-bayern-muenchen-ton-trainer-rose100.html

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RB-Torschütze Halstenberg
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 21. August 2022 | 15:50 Uhr

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