Fußball | Bundesliga Rollenwechsel für RB Leipzig gegen Greuther Fürth

9. Spieltag

Neuer Gegner, neues Glück: Vier Tage nach der eher tragischen Pleite von Paris muss sich RB Leipzig in der Bundesliga gegen die SpVgg Greuther Fürth und damit gegen einen gänzlich anderen Kontrahenten beweisen.

Die furiose, aber erfolglose Partie gegen den mit Weltstars gespickten Spitzenreiter der Ligue 1 ist noch nicht wirklich zu den Akten gelegt, schon steht die nächste Aufgabe bevor: RB Leipzig muss sich nun mit dem abgeschlagenen Schlusslicht der Bundesliga auseinandersetzen. Viel krasser kann ein Wechsel des Gegners und damit der eigenen Rolle – vom klaren Außenseiter zum absoluten Favoriten – kaum sein.

"Greuther Fürth hat gerade eine schwierige Zeit in der Bundesliga", bekannte am Freitag auch RB-Coach Jesse Marsch, "aber sie haben eine Mannschaft, die kämpft". Vor allem aber haben die Franken mit Stefan Leitl einen Trainer mit unerschütterlichem Optimismus. Der 44-Jährige nannte RB Leipzig zuletzt nämlich "keine unlösbare Aufgabe".

Lernen für ein anderes Spiel

Möglicherweise hat Leitl den jüngsten Leipziger Auftritt in der Champions League noch nicht gesehen. Oder ihm wurde zugetragen, dass die RB-Spieler nicht nur auf der benachbarten Leipziger Kleinmesse gern Achterbahn fahren. Vielleicht basiert Leitls Zuversicht aber auch darauf, dass jedes Spiel seine eigene Dynamik hat, was auch in den Aussagen von Arbeitskollege Jesse Marsch immer etwas mitschwingt: "Es wird ein anderes Spiel als in Paris", betonte der Amerikaner, der mit der Intensivität seiner Jungs erstmals so richtig zufrieden war.

"Schritt nach vorn"

Was Nkunku & Co. bei PSG fehlte, waren letztlich das richtige Ergebnis bzw. die Punkte. Einziger Lohn für die in Sachen Pressing, Harmonie und Zusammenspiel tatsächlich herausragende Partie waren Lerneffekte. Vor allem was die Gegentore betrifft. Jesse Marsch: "Wir müssen aus dem Spiel lernen, dass Aufmerksamkeit in jeder Situation wichtig ist." Sein Team habe Fehler gemacht, die wehtun. "Aber die Idee von einer Gruppe, die alles füreinander gibt und alles zusammen schafft – das war ein großer Schritt nach vorn."

Macht RB Leipzig am Samstag keinen Schritt zurück, was in der bisherigen Saison irgendwie auch kein Wunder wäre, dann gibt es für Greuther Fürth im Leipziger Stadion absolut nichts zu holen. Außer einem blauen Auge. Oder auch zwei.

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sk

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 24. Oktober 2021 | 15:30 Uhr

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