Fußball | 2. Bundesliga Dynamo Dresden erkämpft nächstes Unentschieden

31. Spieltag

Wieder kein Sieg für Dynamo Dresden, dafür aber ein Spiel, das gut für die Moral ist. In einem packenden Schlussspurt hat sich die SGD nach zuvor enttäuschender Leistung noch einen Zähler bei Fortuna Düsseldorf gesichert. In den letzten 20 Minuten holten die Sachsen zwei Tore auf und erkämpften sich am Freitagabend ein 2:2 (0:2). Im Kampf um den direkten Klassenerhalt macht Dynamo damit aber keinen Boden gut. Zudem geht die Sieglos-Serie weiter: Dynamo wartet seit 14 Partien auf einen Erfolg.

Torjubel nach dem Tor zum 2:1 durch Paul Will
Torjubel nach dem Tor zum 2:1 durch Paul Will Bildrechte: IMAGO/Revierfoto

SGD-Coach Guerino Capretti nahm gleich fünf Veränderungen an seiner Startaufstellung vor. Guram Giorbelidze, Patrick Weihrauch, Morris Schröter, Brandon Borrello und Julius Kade durften von Anfang an ran.

Dynamo findet offensiv nicht statt

Die Anfangsminuten bestimmten die Hausherren, bereits nach sechs Minuten traf F95-Toptorjäger Rouwen Hennigs mit einem Kopfball den Pfosten. Die Dresdner waren mit ihrer Dreierkette um Michael Sollbauer, Tim Knipping und Chris Löwe zunächst um defensive Stabilität bemüht und fanden nur sehr schwer ins eigenen Offensivspiel. Einen gefährlichen Abschluss brachten die Sachsen im gesamten ersten Durchgang nicht zu Stande.

Nachdem Khaled Narey von der Strafraumkante noch deutlich drüberschoss (22.), machte es die Thioune-Elf wenige Minuten besser. Andre Hoffmann fing einen Dynamo-Angriff ab und leitete das schnelle Umschaltspiel ein. Über Emmanuel Iyoha und Narey kam der Ball schließlich ins Zentrum zum völlig blankstehenden Shinta Appelkamp, der aus zwölf Metern ins leere Tor schoss (26.). Keine fünf Minuten später legte die Fortuna nach. Einen Eckball verlängerte Hennigs auf Innenverteidiger Jordy de Wijs. Der Niederländer durfte sich gleich zweimal versuchen und brachte den Ball aus Nahdistanz im Tor unter (31.). Die Dynamo-Abwehr war zu weit weg und nicht handlungsschnell genug.

Tor zum 2:0 durch Jordy de Wijs, Düsseldorf.
Tor zum 2:0 durch Jordy de Wijs Bildrechte: IMAGO/Revierfoto

Dresden wacht spät auf und beweist Moral

Auch nach dem Wechsel kam Dynamo zunächst nicht richtig zum Abschluss. Die Fortuna war in den Zweikämpfen schlicht robuster. Dresdens Außenbahnspieler Giorbelidze und Schröter fanden keine Lücken und liefen sich immer wieder fest. Und auch der Weg durchs Zentrum wurde geschickt von den Hausherren zugestellt. Die agierten selbst weiter sehr gefällig nach vorne. Mit Tempo und Direktpassspiel kombinierten sie sich im Gegensatz zu Dynamo immer wieder in den Strafraum. Ao Tanaka (vorbei/47.) und Hennings (drüber/57. und ans Außennetz/66.) nutzen die Chancen aber nicht.

Knapp 20 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit wurde es plötzlich wieder spannend. Einen Schuss des eingewechselten Ransford-Yeboah Königsdörffer klärte FSV-Keeper Florian Kastenmeier mit den Fäusten zur Ecke. Diese kam perfekt an den Fünfmeterraum, wo sich der ebenfalls frisch ins Spiel gekommene Paul Will durchsetzte und einköpfte (71.). Kurz danach gelang Dynamo sogar der Ausgleich. Weihrauch lupfte den Ball hinter die Abwehrkette, wo Königsdörffer aus dem Lauf heraus aus knapp 15 Metern flach links verwandelte.

Tor zum 2:1 durch Paul Will
Tor zum 2:1 durch Paul Will Bildrechte: IMAGO/Revierfoto

Die Schlussphase hatte es nochmal in sich. Beide Teams agierten mit offenem Visier und wollten unbedingt die drei Punkte, die Keeper ließen aber keinen Ball mehr passieren.

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 23. April 2022 | 16:00 Uhr

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