Fußball | 2. Bundesliga Komme, wer wolle: Erzgebirge Aue setzt auf Heimstärke gegen Schalke

20. Spieltag

Erzgebirge Aue will sich im Kampf um den Klassenerhalt vor allem auf seine Heimstärke verlassen. Da die "Veilchen" ihrem Punkteziel hinterherlaufen, müssen nun auch gegen die großen Namen wie Schalke 04 (Samstag, 22. Januar, ab 20:30 Uhr live in der "SpiO"-App) dringend Zähler her. Teamchef Marc Hensel ist optimistisch, dass dies gelingt. Sein Team müsse sich nicht verstecken.

Dirk Carlson (3, Aue) und Malick Thiaw (33, Schalke) im Zweikampf
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Aus dem etwas unglücklichen 2:2 auf St. Pauli wolle Erzgebirge Aue nur "das Positive rausnehmen", erklärte Marc Hensel auf der Spieltagspressekonferenz am Donnerstag (20.01.2022). "Die Mannschaft hat gemerkt, dass sie gegen jedes Team bestehen kann", so der Auer Teamchef weiter. Deswegen habe er auch gegen Schalke 04 "vollstes Vertrauen in die Truppe".

Wenn alles passt, jeder seinen Job macht und wir alle im Gebirge zusammenstehen, dann können wir mit jedem Gegner mithalten.

Marc Hensel Teamchef Erzgebirge Aue

Leistungen und Ergebnisse passen nicht zusammen

Zusammengefasst könnte man sagen: Die Leistungen stimmen im Erzgebirge, nur die Ergebnisse nicht. In der Liga gab es nach dem Zwischenhoch von Mitte Oktober bis Mitte November zuletzt nur einen Punkt aus fünf Spielen. Der immerhin gelang beim Tabellenführer am Millerntor.

Trotz der Ergebiskrise wird Hensel aber nicht müde, den Teamgeist und den Aufwand seiner Mannschaft zu loben. "Wir wollen den Weg, den wir auf St. Pauli begonnen haben, fortführen", so der 35-Jährige.

Marc Hensel - Trainer Erzgebirge Aue 1 min
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Heimstärke in den Vorjahren das große Plus

Ein weiterer Faktor neben der mannschaftlichen Geschlossenheit sollen dabei auch die Fans sein. Zwar sind beim "Kumpel-Duell" gegen Schalke nur 1.000 Zuschauer im Erzgebirgsstadion zugelassen, diese sollen aber den nötigen Zusatzkick geben, wie schon die Spiele vor den neuerlichen Geisterspielen gezeigt hatten. "Wir haben große Hoffnung, dass die Rückkehr der Zuschauer uns soweit antreibt, dass wir punkten können", sagte Hensel.

Denn besonders die Heimspiele seien laut Hensel für den Klassenverbleib der Sachsen elementar. Schon in den Vorjahren sei dieser in erster Linie durch die Heimstärke gelungen. Aue holte in den letzten fünf Jahren im Schnitt 65 Prozent seiner Zähler im eigenen Stadion, aktuell liegt der FCE mit 53 Prozent deutlich dahinter.

Hensel: "Wir müssen punkten"

Das ist auch Hensel bewusst: "Es muss jetzt wieder einen Aufbruch geben, wo wir unsere Heimstatistik so mit Punkten bestücken, dass wir am Ende die Klasse halten. Darum geht es jetzt." Insgesamt sei der Verein aktuell hinter seinen Vorgaben zurück. "Wir rennen über das gesamte Jahr hinterher und müssen gucken, dass wir aufholen. Da ist es egal, wer der Gegner ist. Wir müssen punkten."

Wenig Entlastung im Lazarett

Mit Blick auf das Personal wird Hensel mit Sam Schreck eine zusätzliche Option am Wochenende haben. Er hat nach Erkrankung wieder mittrainiert und steht bereit. Anthony Barylla und Omar Sijaric fehlen weiterhin krankheitsbedingt.

Gaetan Bussmann, Ramzi Ferjani und Soufiane Messeguem trainieren nach ihren Verletzungen aktuell noch individuell. Ogjen Gnjatic (Bänderriss) und Florian Ballas (Knieprobleme) befinden sich weiterhin in der Reha.

Domenico Tedesco 1 min
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rho/dpa

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Reine Nervensache: Dynamo Dresdens Trainer Guerino Capretti sieht in den beiden Relegationspartien gegen den 1. FC Kaiserslautern sein Team vor allem auch mental "in der Pflicht".

Mi 18.05.2022 14:41Uhr 01:29 min

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 23. Januar 2022 | 19:00 Uhr

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