Fußball | 2. Bundesliga "Wir sind gefestigt und haben die Qualität" – 1. FC Magdeburg will ersten Heimsieg

5. Spieltag

Aufwand und Ertrag stimmen beim 1. FC Magdeburg in dieser Saison noch nicht überein. Gegen Hannover 96 (Freitag, 18:30 Uhr, im Audio-Livestream und Ticker in der SpiO-App und auf sport-im-osten.de) soll im dritten Anlauf der erste Zweitliga-Heimsieg in dieser Saison her. Hoffnung macht auch die Rückkehr von Angreifer Luca Schuler.

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Christian Titz
FCM-Trainer Christian Titz. Bildrechte: IMAGO / MIS

Egal ob Daniel Thioune, Christian Eichner, Marcel Rapp, Timo Schultz oder auch Stefan Leitl – mit Lob und Anerkennung der Konkurrenz über die Attraktivität der Spielweise des 1. FC Magdeburg kann Cheftrainer Christian Titz mittlerweile Poesiealben füllen. Leitl etwa, der Übungsleiter des aktuellen FCM-Kontrahenten Hannover 96, meinte nun mit Blick auf den Aufsteiger und dessen Trainer, dass eine "Philosphie zu erkennen" sei, der man "losgelöst von den Ergebnissen treu bleibt" und mit der man "auf Dauer erfolgreicher ist."

Endlich belohnen für den Aufwand

Die Aufgabe, mit der sich Christian Titz und sein Team derzeit jedoch herumschlagen müssen, ist die in dieser Saison noch nicht adäquate Belohnung für den offensiven, mutigen Aufwand, den die Blau-Weißen betreiben. Aus bis dato vier Partien blieben erst drei Punkte – vom Auswärtssieg in Karlsruhe am 2. Spieltag – übrig. Das hat Gründe, auf die Christian Titz auch am Tag vor dem Heimspiel gegen den mit vier Punkten aus vier Partien ebenso eher holprig aus den Startlöchern gekommenen Kontrahenten aus der niedersächsischen Landeshauptstadt zu sprechen kam.

"Wir müssen es auch mal schaffen, unsere Möglichkeiten zu nutzen, Tore zu erzielen", forderte der 51-Jährige einerseits und vergaß ebenfalls nicht nachzulegen, dass "wir hinten wirklich kompakt, stabil und kosequent in den Zweikämpfen" sein müssen.

Johannes Eggestein, Pauli 11, schiesst das Tor zum 1-0 für St. Pauli vorbei an Malcolm Cacutalua, Magdeburg
Früher Anfang vom punktlosen Ende – Johannes Eggestein trifft zum 1:0 für den FC St. Pauli gegen Magdeburg, Bildrechte: IMAGO/Nordphoto

Pauli-Niederlage ist "aufgearbeitet und abgehakt"

Das gelang gerade jüngst am Hamburger Millerntor beim eindeutigen 0:3 gegen den FC St. Pauli nur ungenügend. "Wir haben uns schon in der ersten Viertelstunde um die Situation gebracht, weil wir da nicht sauber verteidigt haben", resümierte Christian Titz – schob aber noch in der gleichen Ausführung nach: "Wir haben diese [erste, Anm.] Halbzeit aufgearbeitet und abgehakt." Nichtsdestotrotz versicherte der Trainer in punkto Defensivverhalten: "Wir werden da stabiler."

Zudem betonte der Aufstiegstrainer: "Wir sind eine gefestigte Mannschaft, die gut beieinander steht – auch wenn wir kein gutes Auswärtsspiel geliefert haben, wir haben die Qualität. Im Training war richtig Fokus drin." Nicht auf dem Platz stehen jedoch weiterhin Florian Kath (Aufbau nach Pfeifferschem Drüsenfieber), Baris Atik (Reha nach Sprunggelenksverletzung), Leon Schmökel (Schambeinentzündung) sowie Maximilian Franzke, der nach einem Musekelsehneneinriss nun nicht mehr um eine Operation herumkommt.

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Angreifer Schuler vor Comeback

Wieder mittendrin im Geschehen ist dagegen Luca Schuler, der sich Mitte Juni einen Syndosmosebandriss zugezogen hatte. Beim 23-Jährigen, der in der Vorsaison zwölf Tore zur Drittligameisterschaft beitrug, gebe es "keinerlei Probleme", berichtete sein Trainer. Schuler stehe definitiv im Kader, so Titz, und darf sich also berechtigte Hoffnungen auf sein Zweitliga-Debüt machen.

Der Angreifer habe "Geschwindigkeit", "Wucht" und könne "Bälle abschirmen". Er ist "eine Alternative, die uns ein anderes Element gibt." Ein Element also, das durchaus von Vorteil sein dürfte, um die mit fünf Ligatoren noch magere Trefferausbeute des Teams zu erhöhen.

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mhe

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 20. August 2022 | 16:00 Uhr

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