Fußball | 3. Liga Geschäftsführer Mario Kallnik verlässt den 1. FC Magdeburg

Beim 1. FC Magdeburg geht eine Ära zu Ende – Geschäftsführer Mario Kallnik verlässt den Zweitliga-Aufsteiger nach zehn Jahren in leitenden Positionen am Saisonende. Kallnik wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern.

Geschäftsführer Mario Kallnik
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Mario Kallnik wird seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag als Geschäftsführer bei Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg nicht verlängern und die Blau-Weißen nach zehn Jahren in verantwortlichen Positionen verlassen. Das hat der 47-Jährige den Vereinsgremien mitgeteilt.

Kallnik: "Ereignisreiche zehn Jahre"

Seine Entscheidung sei "in den vergangenen Wochen gereift", sagte Kallnik am Montagnachmittag (2. Mai) auf MDR-Nachfrage. Der frühere Profi des FCM und BFC Dynamo war seit 2012 der starke Mann bei den Elbestädtern. Zunächst agierte er als ehrenamtliches Präsidiumsmitglied, am 1. Januar 2016 wurde er offiziell zum Geschäftsführer berufen und war bis zu Otmar Schorks jüngster Beförderung zum Sportgeschäftsführer allein vertretungsberechtigt. Nachdem der Europapokalsieger von 1974 nach der Wende in der sportlichen Versenkung verschwunden war, fallen unter Kallniks Ägide das erstmalige Erreichen des Profifußballs – der Drittliga-Aufstieg 2015 – sowie die beiden Aufstiege in die 2. Bundesliga 2018 und 2022.

1. FC Magdeburg 45 min
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"Heute, spannende und ereignisreiche zehn Jahre nach meinem Amtsantritt im Präsidium des Vereins und später als Geschäftsführer der ausgegliederten GmbH, kann ich sagen, dass die gesteckten Ziele für die Entwicklung des 1. FC Magdeburg erreicht wurden", unterstrich Kallnik und ergänzte. "Der Verein ist in der 2. Bundesliga und hat eine gute finanzielle Ausgangsbasis zur Bewältigung kommender Herausforderungen. Darüber hinaus steht der 1. FC Magdeburg wieder für Identifikation und Stolz einer ganzen Region."

Nachfolger steht noch nicht fest

Anfang März hatte es zwischen dem Präsidium und Kallnik ein Gespräch über die Zukunft gegeben. In der Folge zeigte sich der langjährige Mannschaftskapitän noch grundsätzlich zu einer weiteren Zusammenarbeit bereit – "aber die Voraussetzungen müssen passen." Zwei Monate später ist klar, dass beide Seiten doch nicht wieder zueinander gefunden haben.

Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Anfang April hatte FCM-Aufsichtsratschef Lutz Petermann verkündet, dass neben Kallnik auch mit anderen Kandidaten für diesen Geschäftsführerposten verhandelt werde.

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red

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 02. Mai 2022 | 17:45 Uhr

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