Fußball | 3. Liga Torsten Ziegner in Würzburg entlassen

Das ging flott: Nach wenigen Monaten muss Torsten Ziegner bei den Würzburger Kickers schon wieder seine Tasche packen. Sein einziger Sieg gelang ausgerechnet gegen Magdeburg.

Torsten Ziegner
Torsten Ziegner stand in Würzburg oft im Regen: Nach nur einem Sieg aus elf Spielen kam das schnelle Aus für den Thüringer. Bildrechte: IMAGO / foto2press

Torsten Ziegner ist wieder auf dem Markt. Der Thüringer muss beim Fußball-Drittligist Würzburger Kickers gehen. Der Vorletzte der 3. Liga zog damit Konsequenzen aus dem schlechten Saisonstart. Auch Assistent Michael Hiemisch werde mit sofortiger Wirkung freigestellt, teilte der Verein am Montag mit.

"Eine intensive und ausführliche Analyse des bisherigen Saisonverlaufs, die erreichten Ergebnisse sowie die fehlende Entwicklung und Stabilisierung der Mannschaft haben den Vorstand zu dieser Entscheidung bewogen", heißt es in der Club-Mitteilung.

Nur ein Sieg in elf Versuchen

Nach elf Spieltagen stehen die Kickers auf dem vorletzten Tabellenplatz. Ein Sieg, vier Remis und ganze sechs Niederlagen - so lautet die magere Ausbeute des Zweitliga-Absteigers aus Unterfranken. Den einzigen Sieg holte Ziegner übrigens ausgerechnet in Mitteldeutschland: Der 1. FC Magdeburg verlor Mitte September überraschend mit 1:2 gegen Ziegners Würzburger.

Ziegler im Interview. 3 min
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Für Auftrieb sorgte der Sieg aber nicht. Zuletzt gab es am Sonntag eine 0:2- Niederlage gegen Borussia Dortmund II, die das Aus für den Trainer bedeutete. "Leider ist es nicht gelungen, aus der Negativspirale der Ergebnisse auszubrechen und die entscheidenden Impulse zu setzen", sagte Vorstand Sport Sebastian Schuppan.Interimsweise soll nun das Duo Sebastian Neumann und Dieter Wirsching die Aufgabe des bisherigen Trainerteams übernehmen.

Ziegner war auch in Aue im Gespräch

Ziegner und Hiemisch waren erst seit Sommer beim Zweitliga-Absteiger unter Vertrag. Bevor der Thüringer, der viele Jahre für Carl Zeiss Jena spielte und schon den Halleschen FC und FSV Zwickau trainierte, in Würzburg unterschrieben hatte, war er auch als Trainer in Aue im Gespräch. Die Erzgebirgler entschieden sich für Aliaksei Shpileuski und mussten noch schneller als Würzburg eingestehen, dass diese Wahl nicht die beste war.

sst/dpa

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Joe Enochs
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 04. Oktober 2021 | 19:30 Uhr

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