Fußball | Länderspiel Popp und Co. wollen in Dresden gegen Frankreich begeistern

Am Freitag (7. Oktober) kommt es für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion zur Neuauflage des EM-Halbfinals gegen Frankreich. Diesmal ist es ein Freundschaftsspiel vor fast ausverkauften Rängen.

Das Europameisterschafts-Finale von Wembley ist noch in bester Erinnerung, als sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen knapp den Engländerinnen geschlagen geben musste. Trotz der 0:1-Niederlage konnte die DFB-Elf stolz auf das Geleistete sein und löste einen ungeahnten Hype in der sonst von Männern dominierten Fußball-Welt aus.

Frauen-Länderspiel zur besten Sendezeit

Gut zwei Monate nach der EM präsentiert sich die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg am Freitag (7. Oktober) in Dresden wieder der Öffentlichkeit. Und das zur besten Sendezeit. 20:30 Uhr steigt im Rudolf-Harbig-Stadion das Freundschaftsspiel gegen Frankreich, das live in der ARD übertragen wird.

Deutsche Frauen Nationalmannschaft beim Training
Alexandra Popp, Klara Bühl und Jana Feldkamp beim Training. In Dresden will die DFB-Elf das Publikum begeistern. Bildrechte: IMAGO / Beautiful Sports

Bundestrainerin Voss-Tecklenburg: "Wir sind sichtbar"

Eine große Kulisse wird erwartet, für das erste Heimspiel der Vize-Europameisterinnen nach dem Turnier in England sind bislang 24.500 Tickets verkauft worden. Das freut auch Bundestrainerin Voss-Tecklenburg, die einen sehr positiven Effekt nach der EM ausgemacht hat. "Die EM-Euphorie konnte mitgenommen werden, das sieht man anhand der Zuschauerzahlen in den Stadien der Liga", sagte die 54-Jährige. "Das sieht man aber auch an den Reaktionen der Fans: Wir sind sichtbar, sie kennen die Namen, sie erkennen die Spielerinnen und das ist eine tolle Entwicklung."

DFB-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg
DFB-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg freut die Euphorie, die die EM ausgelöst hat. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Beautiful Sports

DFB-Kapitänin Popp: "Es hat sich einiges getan in den letzten Wochen"

Genauso empfindet es auch DFB-Kapitänin Alexandra Popp: "Ich glaube, wir können allesamt durch die Bank sagen, dass sich einiges getan hat die letzten Wochen." Popp hatte im EM-Halbfinale gegen Frankreich beide Tore zum 2:1-Sieg erzielt, fehlte dann aber verletzt im Finale. Bezüglich der Zuschauer weiß Abwehrspielerin Kathrin Hendrich vom VfL Wolfsburg, was zu tun ist: "Es liegt in unserer Hand, die Leute weiter mit unserem Spiel zu begeistern."

Zuschauer-Boom in den Stadien

In der Bundesliga gab es vor 23.200 Fans zum Saisonauftakt beim Spiel Eintracht Frankfurt - FC Bayern München einen Zuschauerrekord. An den ersten beiden Spieltagen kamen insgesamt 47.238 Fans zu den zwölf Partien - mehr als in der gesamten Hinrunde der Vorsaison. Da lag der Schnitt bei gerade mal 811 Zuschauern.

Die verletzte Bayern-Spielerin Giulia Gwinn hofft nun, "dass einige Spiele in der Champions League in großen Stadien ausgetragen werden können". Mit der WM vom 20. Juli bis 20. August 2023 in Australien und Neuseeland ist das nächste Großereignis nicht weit, auch das hilft mittelfristig.

jmd/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 07. Oktober 2022 | 21:45 Uhr

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