Fußball | Regionalliga Lok Leipzig dreht Partie gegen BAK in der Nachspielzeit

14. Spieltag

Fußball-Regionalligist 1. FC Lok Leipzig hat beim Berliner AK in der Nachspielzeit einen Auswärtssieg erspielt. Nachdem die Loksche in der ersten Hälfte in Rückstand geriet, drehten die Gäste das Spiel in den Schlussminuten.

Spieler von Lok Leipzig führt Eckball aus. 2 min
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Nachdem das Spiel wegen der Unbespielbarkeit des Platzes am vergangenen Donnerstag abgesagt wurde, reiste der 1. Lok Leipzig am Mittwochabend (30. November) für das Nachholspiel zum Berliner AK. Im Berliner Poststadion war es vor 517 Zuschauern lange eine zähe Partie, bis die Leipziger in der Schlussphase das Spiel drehten.

Lok Leipzig dominant, aber torlos

Die Leipziger begannen nach einer ruhigen Anfangsphase den Druck zu erhöhen. Besonders auffällig war Theo Ogbidi. Er sorgte in der 14. Minute für eine gefährliche Hereingabe. Im Strafraum konnte Osman Atilgan den Ball jedoch nicht nachhaltig verwerten, köpfte in die Arme von BAK-Keeper Luis Zwick. Den Berlinern gelang nach einem langen Abschlag mit Bleron Krasniqi in der 23. Minute eine scharfe, halbhohe Hereingabe über die rechte Seite. Im Strafraum kam Jamal Rogero nach einem Abpraller an den Ball und schoss die Kugel ins rechte, untere Eck zum 1:0. Auch wenn die Leipziger sich nicht unterkriegen ließen, sich einige Chancen erspielten, fehlte es den Gästen weiter an Torgefahr. Die Schützlinge von Almedin Civa gingen mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine.

Tarek Chahed (Berliner AK)
Lok Leipzigs Tobias Dombrowa und Tarek Chahed vom Berliner AK im Zweikampf. Bildrechte: Sebastian Räppold / Matthias Koch

Lok mit dem Last-Minute-Sieg

Der zweiten Halbzeit fehlte es lange an Highlights. Trotzdem erspielten sich die Berliner anfangs die besseren Torchancen. In der 65. Minute schlug der Standardspezialist Patrick Sussek aus 35 Metern einen Freistoß direkt, jedoch knapp über das Tor. Die Loksche kombinierte, spielte sich mit schönen Kurzpassstaffetten frei, doch es mangelte weiterhin an Torgefahr. In der Schlussphase drängten die Leipziger noch stärker nach vorn. Sascha Pfeffer wurde in der 92. Minute nach einem Pass von Jannis Lang getroffen, Elfmeter für Lok. Den verwandelte Farid Abderrahmane selbstbewusst ins linke, untere Eck, Zwick sprang nach rechts. Somit glich Leipzig zum 1:1 aus. In der letzten Minute der Nachspielzeit erspielten sich die Gäste noch einmal eine Ecke. Die trat Kapitän Pfeffer persönlich, Atilgan köpfte Ball an den kurzen Pfosten. Da wartete der eingewechselte Mike Eglseder und drehte den Ball per Knie ins Tor. In der 94. Minute sicherte sich Leipzig per Jokertor den Auswärtssieg.

Sascha Pfeffer (1. FC Lokomotive Leipzig), Patrick Sussek (Berliner AK)
Lok-Kapitän Sascha Pfeffer sichert trotz einer Grätsche den Ball. Bildrechte: Sebastian Räppold / Matthias Koch

Damit rückt das Team von Almedin Civa auf dem sechsten Platz auf einen Zähler an Chemie Leipzig ran. Am Sonntag (4. Dezember) gastiert der Chemnitzer FC im Bruno-Plachee-Stadion in Probstheida, die Partie beginnt um 14 Uhr.

Stimmen nach dem Spiel:

Mike Eglseder im Interview 2 min
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2 min

Mike Eglseder sicherte mit seinem Jokertor Loks Auswärtssieg beim Berliner AK. Er zeigt sich nach seinem Tor freudig und ist stolz auf sein Team.

Mi 30.11.2022 21:50Uhr 01:34 min

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Video
Sascha Pfeffer im Interview 2 min
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Torschuss Chemnitzer FC
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | SACHSENSPIEGEL | 01. Dezember 2022 | 19:00 Uhr

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