Handball | Bundesliga Sachsen Zwickau bleibt weiter ohne Punkte - THC winkt von der Tabellenspitze

3. Spieltag

Die Handballerinnen von Sachsen Zwickau haben auch das dritte Saisonspiel in der Bundesliga verloren. Gegen Blomberg-Lippe kassierte das Team von Trainer Norman Rentsch trotz großem Kampf eine 28:34 (13:20)-Niederlage. Der Thüringer HC hat derweil einen krachenden Sieg in Metzingen einfahren können und gewann nach Startschwierigkeiten am Ende souverän mit 38:27 (17:12).

Norman Rentsch Sachsen Zwickau
Zwickau-Trainer Norman Rentsch (Bild: Archiv). Bildrechte: IMAGO/Eibner

Nach zwei Niederlagen zum Saisonstart hofften die Zwickauerinnen in eigener Halle gegen die HSG Blomberg-Lippe auf eine Trendwende. Tatsächlich sah es in der Anfangsphase so aus, als könnten die Gastgeberinnen mit dem Favoriten mithalten: Nach einem schnellen 0:2-Rückstand drehten sie diesen in eine 3:2-Führung. Doch der knappe Vorsprung hielt nicht lange, anschließend dominierte Blomberg die Partie. Nach zwölf Minuten lag Zwickau bereits mit 4:10 hinten, nach 19 Minuten mit 7:16. Bis zur Halbzeitpause schaffte es der Außenseiter immerhin, den Rückstand wieder etwas zu verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Zwickauerinnen weiter heran. Durch eigene Blockaden und Offensivfehler der Gäste verkürzten sie den Rückstand auf 17:21 (40.) und 23:26 (50.). Zudem parierte die Zwickauer Torhüterin Aud Ingrid Silseth zwei Siebenmeter innerhalb weniger Minuten. Beide Seiten verzeichneten außerdem einige Zeitstrafen. Letztlich reichten die Aufholjagd und der große Kampf jedoch nicht für den ersten Saisonpunkt, aufgrund der schwachen Phase in der ersten Halbzeit ging auch diese Partie verloren. Mit der Niederlage steht Zwickau weiterhin auf einem Abstiegsplatz.

THC fährt nächsten Kantersieg ein

Der Thüringer HC hat indes den nächsten deutlichen Sieg der Saison eingefahren und ist weiterhin ungeschlagen in der Liga. Den "Tussies" der TuS Metzingen schenkte der THC ein 38:27 (17:12) ein.

Jubel beim Thueringer HC.
Gegen Metzingen gab es am Ende großen Jubel - wie auch schon am Spieltag zuvor gegen Buxtehude (hier im Bild). Bildrechte: IMAGO / foto2press

Nach einem munteren Auftakt, in dem fortlaufend die Führung zwischen beiden Teams wechselte, dauerte es bis zur Schlussphase, damit die Handballerinnen des THC in Schwung kamen. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit konnten die Thüringerinnen trotz wiederholter Unterzahl einen 10:12-Rückstand (20.) in eine mehr als deutliche 17:12-Führung ausbauen. Dabei halfen sowohl die Tore der sehr aktiven Anika Niederwieser als auch die Unsicherheiten und das Pech der Metzinger "Tussies", bei denen alleine Dagmara Nocun schon mehrmals am Torgestänge scheiterte.

In Halbzeit zwei fand der THC dann endgültig in den eigenen Rhythmus und hielt die TuS dauerhaft auf Distanz. Vor allem in der Schlussviertelstunde machten die Gästinnen den spielerischen Unterschied noch einmal deutlich, als sie verärgerte Metzingerinnen mit einem 2:8-Lauf auseinandernahmen. Die beste Werferin der Partie fand sich dennoch bei den Gastgeberinnen in Person von Dagmara Nocun, die trotz ihrer vielen Pfostenkracher acht mal traf. Beim THC teilten sich die Krone Sonja Frey und Anika Lott mit je sieben Treffern.

Dadurch verbuchen die Thüringerinnen den nächsten hohen Sieg und winken vorerst von der Tabellenspitze - das Spiel der Konkurrenz aus Bietigheim am Mittwoch (21. September) musste kurzfristig wegen einer Grippewelle bei Gegner Neckarsulm abgesagt werden, weshalb die Tabellenführerinnen des zweiten Spieltags aktuell mit einem Spiel weniger vorerst auf Rang drei weilen. Am kommenden Spieltag erwartet den THC ausgerechnet das leidgeplagte Sachsen Zwickau.

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mze/ori

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